ARCH+ 230

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Erschienen in ARCH+ 230,
Seite(n) 168-169

ARCH+ 230

ARCHITEKTUR UND GLOBALISIERUNG

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Während sich die Architekturdisziplin nach 1945, ausgehend von den USA, zunehmend globalisierte und zu einer Angleichung gestalterischer Praktiken führte, erzeugte der sich nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten um 1990 ausweitende neoliberale Kapitalismus soziale Ungleichheiten, die nicht zuletzt in räumlichen Krisensituationen und baulichen -Katastrophen besonders sichtbar werden. Globalisierung ist heute ein gezielt selektiver Universalismus, bei dem global agierende Markenwelten sowie grenzenlose Geld- und Finanzströme bewusst Ungleichheiten in Menschenrechten, Arbeitnehmerrechten, Steuer- und Umweltgesetzen ausnutzen.

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