ARCH+ 232


Erschienen in ARCH+ 232,
Seite(n) 62-69

ARCH+ 232

Spreefeld

Von BARarchitekten /  Carpaneto, Silvia /  FATkoehl Architekten

Seit den 1990er-Jahren entstehen in Berlin zahlreiche Baugruppen, die mit selbst-initiierten Projekten Wohneigentum bilden. Zumeist errichten sie Mehrfamilienhäuser, mit denen typischerweise Baulücken geschlossen werden. Das 2007 begonnene Projekt Spreefeld – am südlichen Flussufer in Berlin-Mitte an der Grenze zu Kreuzberg gelegen – zeigt, dass Baugruppen auch eine sinnvolle, wünschenswerte 
Alternative zur Privatisierung von Grund und Boden durch große Bauträgerprojekte sein können. So bietet die Genossenschaft Spreefeld nicht nur den Bewohner*innen 
erschwinglichen Wohnraum, sondern dient mit dem dauerhaften Erhalt der Zugänglichkeit des Ufers auch dem Interesse der Allgemeinheit. In der räumlichen Aufteilung und funktionellen Organisation wird das Nebeneinander von privatem, gemeinschaftlichem und öffentlichem Leben verhandelt.

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