ARCH+ 239


Erschienen in ARCH+ 239,
Seite(n) 88-93

ARCH+ 239

Nur bedrucktes Papier?

Von Vossoughian, Nader /  Kalina, Robert

Die Idee einer gemeinsamen Währung stand bereits bei der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft 1957 im Raum. Doch bis der erste Euroschein aus der Druckwalze kam, sollten noch einige Jahrzehnte vergehen. Erst 1992 legte der Maastricht-Vertrag den Grundstein für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion und leitete die Etablierung des Euro in die Wege. Bei einem Wettbewerb für die Gestaltung der neuen Banknoten setzte sich unter 44 Einreichungen der Vorschlag des Österreichers Robert Kalina durch. Der Architekturhistoriker Nader Vossoughian traf den mittlerweile pensionierten Gestalter der Banknoten in Wien und sprach mit ihm darüber, wie man eines der wichtigen Identifikationsmittel der Europäer *innen entwirft.

Nader Vossoughian: Sie haben mehr als 35 Jahre für die Österreichische Nationalbank gearbeitet. Wie sind Sie dorthin gekommen? Robert Kalina: Ich habe Gebrauchsgrafik studiert, also eine Ausbildung zum Werbegrafiker gemacht, an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Dass ich dann 1976 bei der Nationalbank gelandet bin, war eher Zufall.

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