ARCH+ 239


Erschienen in ARCH+ 239,
Seite(n) 174-175

ARCH+ 239

Von Yaoundé bis Cotonou: Europäisch-afrikanische Handelsabkommen

Von Trittmann, Jonas

Auch mehr als 60 Jahre nachdem die Mehrheit der afrikanischen Staaten ihre Unabhängigkeit erlangt hat, hat Europa weder seine imperialistische Vergangenheit aufgearbeitet noch sein Hegemoniestreben abgelegt. Mit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft 1957 wurden die überseeischen Gebiete mit dem europäischen Wirtschaftsraum assoziiert. Unter dem Deckmantel immer umfassenderer Handelsabkommen, die jedoch nie Ausdruck einer Partnerschaft auf Augenhöhe waren, wird die Ausbeutung Afrikas fortgeführt. Durch ihre Konzentration auf Handelsvorteile für den Export von Rohstoffen trugen sie dazu bei, dass sich die weiterverarbeitende Industrie in den ehemaligen Kolonien kaum entwickelte.

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