ARCH+ 129/130

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Erschienen in ARCH+ 129/130,
Seite(n) 18-24

ARCH+ 129/130

Editorial: Minimalismus und Ornament

Von Herzog & de Meuron /  Kuhnert, Nikolaus /  Schnell, Angelika

Herzog & de Meuron im Gespräch mit Nikolaus Kuhnert und Angelika Schnell

ARCH+: In Amerika gibt es offensichtlich zur Zeit eine provokative Rezeption der Nordschweizer Architekten als 'Deutschschweizer'. Während der Diskussion, die im Anschluß an die Eröffnung der MoMA-Ausstellung 'Light Construction' stattfand, soll Greg Lynn von den Nordschweizer Faschisten gesprochen haben.

Herzog & de Meuron: Ich glaube, es war Peter Eisenman, der von den 'Swiss Fascists' sprach und damit waren durchaus auch wir gemeint. Manche Kritiker stellen uns vom ideologischen Standpunkt her auf die rechte Seite, während z.B. Kenneth Frampton uns in derselben Gesprächsrunde in die spekulative, dekorative verwiesen hat. In gewisser Weise ist das ja erfreulich, aber es ist auch absurd und zeigt, wie sehr die Rezeption der gleichen Sache von unterschiedlichen Kulturen und Wahrnehmungsarten abhängig ist...

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