ARCH+ 122

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Erschienen in ARCH+ 122,
Seite(n) 35-38

ARCH+ 122

Die Herrschaft der Logistik

Von Hoffmann-Axthelm, Dieter

Der Bagger, der den "ersten Spatenstich" auf dem Gelände am Potsdamer Platz tat - was bezeichnete er? Möglicherweise den Baubeginn eines neuen Dienstleistungsviertels, von viel internationaler Architektur, von Glanz und Zukunft einer neuen Metropole. Tatsächlich geht es um die Errichtung einer Baustellenfabrik: den Bau des zugehörigen Logistikzentrums. Bauherr ist eine von Senat, Potsdamer-Platz-Investoren und Reichsbahn gegründete Logistikgesellschaft, Aufgabe ist der Ab- und Antransport von errechneten Massen 18 Mio. Kubikmeter Abfall und 16 Mio. Kubikmeter Baustoffe. Räumlich wird das eine Art Baustellenstadt von etwa vier Kilometern Länge und zehn Jahren Dauer innerhalb der Stadt. Auf dem Gleisdreieck entstehen ein Mischwerk für Ortbeton, eine Anlage zum Biegen der Bewehrungsstähle, das Umschlagzentrum für den Bauaushub und ein Güterumschlagplatz für sonstige Baustoffe, Lagerflächen, ein Büro- und Kantinengebäude und ein Parkplatz...
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