ARCH+ 112

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Erschienen in ARCH+ 112,
Seite(n) 48-52

ARCH+ 112

Antwerpen

Von Ito, Toyo

Ein urbaner Raum läßt sich definieren als Strom so unterschiedlicher Dinge wie Menschen, Autos, Geräusche und Luft. Wenn man also einen neuen Plan für eine Stadt entwickelt, dann geht es darum, vorhandene Ströme zu modifizieren oder Wirbel in der Strömung zu erzeugen. Es geht nicht darum, einen Damm gegen den bestehenden Fluß zu bauen oder sich der bestehenden Strömung zu überlassen. Wenn man zum Beispiel im Fluß einen Mast aufstellt, dann hat das Veränderungen der Wasserströmung rings um den Mast zur Folge. Wenn man zwei Masten nah beieinander aufstellt, dann werden sich die Strömungsverhältnisse wegen der Interferenz zwischen beiden auf noch kompliziertere Weise verändern. Im städtischen Raum repräsentieren Wirbel die Orte, an denen sich die Menschen versammeln und ihre Zeit verbringen. In einer natürlichen Umgebung wird der Ort, an dem sich Menschen versammeln, durch die Geländeverhältnisse, die Bäume oder auch durch die Windrichtung bestimmt...

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