ARCH+ 42: Ende des Massenwohnungsbaus?

Mit diesem Heft legen wir zum drittenmal (nach ARCH+ 31 und 36) eine Nummer mit dem Schwerpunktthema Wohnungspolitik vor. Wenn ein oder zwei Beiträge nur noch für Spezialisten zugänglich sind, so liegt das nicht, wie manchmal sonst, am Ungeschick oder Übereifer der Autoren, sondern in der Materie selbst: In einem Bereich wie der Wohnungspolitik, wo Durchschaubarkeit ein soziales Gebot und ein Gebot der Demokratie wäre, ist Politik zwar nicht eine „Frage der 5. Stelle hinterm Kornma" geworden, aber eine Frage der 4. Halbsätze des 3. Satzes, Absatz xy des Paragraphen xyz nicht etwa eines Gesetzes nebst Durchführungsverordnung, sondern von mehr als einem Dutzend Gesetzen und ungezählten Verordnungen. — Was hat dieser ganze Paragraphendschungel gebracht? Eine Fülle sozialer Ungerechtigkeiten. Mit dem Volldampf einer — gekonnten — PR-Offensive des Ministers läuft die staatliche Wohnungsbaupolitik in die Sackgasse: kein Verantwortlicher weiß, wie in den 80er Jahren Mitwohnungen finanziert werden sollen. Derweil verfällt ein beträchtlicher Teil mietgünstiger Altbauwohnungen oder wird mangels Instandhaltung dafür präpariert.

 

Inhaltsverzeichnis

Thema

Doppelseite

1

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Editorial: Zum Thema

2-5

Hat der soziale Wohnungsbau noch eine Zukunft?

6-7

Wo versickert die staatliche Wohnungsbauförderung?

7-14

Nach der Demontage des Sozialen Wohnungsbaus - Drückt sich der Staat um die Nachsubvention?

15-19

Alle reden vom Stadthaus...

19-21

Thesen zur Instandsetzungspolitik

22-24

Mieter-Genossenschaft - Eine Alternative?

24

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An ARCH+: Zum Wettbewerb Witten-Vormholz

25-30

Wohnsituation und Wohninteresse ausländischer Arbeiter in der BRD

31-43

Soziale Architektur und ihre Elemente

44-50

Rationale Architektur im Revier

51-57

Die narzistische Phase der Architektur

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