ARCH+ 86: Fertig zum Abhub

Architektur, Architektur

Als die Studenten Anfang der 70er Jahre das Mailänder Polytechnikum besetzten, wurden sie mit zwei Positionen konfrontiert: Mit einer Position, die sich ihnen in kritischer Sympathie unterwarf, in der Organisation von Kampagnen aufging, im Entwerfen von Flugblättern (Portoghesi), während die andere eigensinnig auf der Autonomie der Disziplin als Alternative zur kapitalistischen Entwicklung beharrte (Rossi). Nach Abflauen der Kämpfe sollte letztere einen ungeahnten Siegeszug durch die Architektenschaft antreten. Heute wird sie wieder in Frage gestellt, gleichwohl in anderer Absicht und von anderer Seite. Vorgeworfen wird ihr nun Sand ins Getriebe des gesellschaftlichen Fortschritts zu streuen.

Einer, der dem jüngsten Siegeszug der Architektur viel zu danken hat, ist O.M. Ungers. Garant seines Erfolges ist eine Architekturlehre, die in besonderer Weise die Sicht auf die Stadt mit der Intervention in der Stadt verknüpft. Diese Sicht auf die Stadt hat Schule gemacht, erst unter dem Namen Kontextualismus, später unter dem Namen Post-Modern, in der der Kontextualismus als eine Richtung u.a. aufgegangen ist. ...

 

Inhaltsverzeichnis

Zeitung

4-22

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Zeitung 86

Thema

25

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Zu diesem Heft

26-27

Culture of Congestion

28-33

Häuser können fliegen

34-43

Die erschreckende Schönheit des 20. Jahrhunderts

44-47

Frankfurt – Stadt der Tore und Türme

48-49

Times Tower - Times Square

50-54

Architekturlehre im Vakuum

55

Stuyts` Patio

56

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Berlin - Gleisdreieck

57-62

Architektur zwischen Anthropologie und Kinetik

63-64

Die Ästhetik des Verschwindens

65-71

Kleines Glossar zur konzeptuellen Architektur

72-73

Decomposition mit einem Text von Jean Baudrillard

Baufokus

75-87

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Baumarkt 86

89-90

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Die venezianische Schule

SSS Siedle Dornbracht Euroboden
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