ARCH+ 96/97: Dekonstruktive Architektur

ARCH+ 96/97
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Erschienen am 01.11.1988
Tags: Metawissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Dekonstruktivismus


Balance in Schrägstellung?

Ein ARCH+ Heft über Dekonstruktion? – Man kann es hören, das Gemurmel: jetzt jagt ARCH+ auch den neuesten Architekturmethoden nach! Nun, von neu kann nicht die Rede sein, aber Mode ist zweifellos richtig. Mit der New Yorker Ausstellung im Museum of Modern Art hat sich Philip Johnson noch einmal als großer Architektur-Couturier betätigt – und jetzt scheiden sich die Geister an der Frage, ob der Deckel Dekonstruktion auf den servierten Topf paßt bzw. ob die Ingredienzien im Topf nicht zu heterogen sind. Doch das ist eigentlich eine ziemlich unwichtige, zumindest zweitrangige Frage. Weist nicht das Phänomen ‚Dekonstruktion’ auf einen tiefersitzenden Sachverhalt? Gegenüber der Kunst ist die Werbung ein viel sensiblerer Seismograph für die Beschaffenheit der Zeit oder die Befindlichkeit der Zeitgenossen – und das dekonstruktive Repertoire der Werbung ist nicht von schlechten Eltern. Handelt es sich bei der dekonstruktiven Architektur also doch nicht nur um eine Mode, sofern man Mode als eine oberflächliche Erscheinung betrachten will?

 

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