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Stipendienprogramm von Sto-Stiftung und ARCH+ Verein

Geschrieben am 06.04.2018
Kategorie(n): ARCH+ news, ARCH+ campus, ARCH+ Verein, Sto-Stiftung

Sto-Stiftung und ARCH+ Verein zur Förderung des Architektur- und Stadtdiskurses e.V. setzen auch 2018 ihr gemeinsames Stipendienprogramm fort.

Seit 2015 fördern die Sto-Stiftung und der gemeinnützige ARCH+ Verein e.V. die praxisnahe Ausbildung heranwachsender Architektinnen und Architekten im Bereich der Architekturvermittlung. Das Stipendienprogramm trägt der Überzeugung Rechnung, dass die Fähigkeit zur kritischen Reflexion und Vermittlung der gesellschaftlichen Bedeutung von Architektur und Stadt unerlässlich ist für eine relevante Entwurfspraxis. Die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.

Mit den Fördermitteln konnten 2017 insgesamt acht Stipendiatinnen und Stipendiaten unterstützt werden, die von folgenden Hochschulen kamen: Bauhaus-Universität Weimar, ETH Zürich, Humboldt-Universität, KIT Karlsruhe, TU Berlin, TU München, TU Wien und Universität Stuttgart. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen konnten Kenntnisse in der Recherche-, Archiv- und Textarbeit erwerben und diese bei wichtigen Publikations-, Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekten praxisnah anwenden.

Dazu zählten die Auseinandersetzung mit zukunftsweisenden Themen wie das klimagerechte Bauen, das neue Verhältnis von Stadt und Land, die kritisch-historische Reflexion der Architekturdiskurse der letzten 50 Jahre anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der ARCH+ sowie die Frage nach dem universalen Anspruch der Moderne im Rahmen von „projekt bauhaus“.

Über die Arbeit der ARCH+ schrieb Laura Weißmüller in der Süddeutschen Zeitung: „Es gibt Infografiken, die so schön sind, dass man sie sich an die Wand hängen möchte, Collagen, Zeichnungen, Illustrationen. Und natürlich und nicht zuletzt: die Themen! In einer Gegenwart, in der quasi schon ein Architekturstudent einen Pressesprecher beschäftigt und die Öffentlichkeit von Computerzeichnungen in sanften Pastelltönen beschossen wird, gibt es keine Bauzeitschrift – mindestens in ganz Deutschland, wenn nicht sogar europaweit –, die so klug und weitsichtig, so unabhängig und umfassend ihre Inhalte auswählt.“ (Laura Weißmüller, in der SZ vom 6.9.17)

Die Stipendiaten des Jahrgangs 2018 werden an grundlegenden Themen wie der Bodenfrage (in Kooperation mit der Professur Arno Brandlhuber/station+ an der ETH Zürich), den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Architektur (Datatopia, in Kooperation mit der Professur Georg Vrachliotis am KIT Karlsruhe), der Werkstatt des „projekt bauhaus“ (gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, der Schering Stiftung sowie der Bundeszentrale für politische Bildung), dem Publikations- und Ausstellungsprojekt An Atlas of Commoning: Orte des Gemeinschaffens (in Zusammenarbeit mit dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) und der Bedeutung der Normierung für die Architekturpraxis (in Kooperation mit der Professur Philipp Oswalt an der Universität Kassel) forschen.

ZIELE

Das Stipendienprogramm bietet herausragenden Nachwuchskräften der Architektur und den benachbarten Disziplinen die Möglichkeit, aktiv am Architektur- und Stadtdiskurs teilzunehmen und ihre Fähigkeit auszubauen, theoretische Aspekte der Architektur zu reflektieren und zu kommunizieren. Durch die Kooperation mit der international anerkannten und Diskurs bestimmenden Zeitschrift ARCH+ erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten zudem eine praktische Einführung in die verschiedenen Formate der Architekturvermittlung, die von der Publizistik bis hin zu Diskursveranstaltungen und Ausstellungen reichen.

Darüber hinaus können sie Kontakte zu führenden Architekturbüros knüpfen sowie Autorinnen und Autoren als auch Forscherinnen und Forscher an einer Vielzahl von Hochschulen persönlich kennenlernen. Dieses Netzwerk kann den Stipendiatinnen und Stipendiaten wichtige Impulse für die Entwicklung eines eigenständigen Profils geben und sich positiv auf deren berufliche Zukunft auswirken.

Bewerben können sich Studierende und Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Stadtplanung sowie der Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Architektur beim Vorstand des ARCH+ Vereins.

Über die Institutionen

Unter dem Motto “Wissen hilft” setzt die Sto-Stiftung auf Zukunft durch Bildung. Der übergeordnete Zweck der Sto-Stiftung nimmt das Leitmotiv »Bewusst bauen« der Sto SE & Co. KGaA auf und schärft den Sinn für die Bedeutung der umwelt- und menschengerechten Gestaltung des Lebensraumes. Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 fördert die gemeinnützige Stiftung den Nachwuchs in der Baubranche – künftige Maler und Stuckateure, angehende Architekten, Innenarchitekten, Bauplaner. Jährlich 900.000 Euro stehen für Ausstattung und Stipendien, Workshops, Seminare und Vortragsveranstaltungen bereit. www.sto-stiftung.de

Der ARCH+ Verein wurde 2014 von namhaften Expertinnen und Experten gegründet, um den gesellschaftsrelevanten Architektur- und Stadtdiskurs zu fördern. www.archplusverein.de

ARCH+ Zeitschrift für Architektur und Urbanismus gehört seit 1968 zu den unverzichtbaren Medien, die das Architekturgeschehen nicht nur begleiten, sondern mit ihren Themensetzungen auch prägen.

 

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