Survive – Was und wer gestaltet hier eigentlich?

Geschrieben am 19.09.2018
Kategorie(n): ARCH+ news, Berlin

Auszeichnung künstlerischer Projekträume und -initiativen 2018
Freitag, 28.9.2018, ab 17 Uhr
Bar Babette, Karl-Marx-Allee 36, 10178 Berlin

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Projekträume gelten als wichtige Faktoren der Kunstszene Berlins und erfüllen als selbstbestimmte Orte einen eigenen Kulturauftrag. Immobilien- und Kapitalmarkt drücken auf die Szene, sodass die Akteure*innen sich in stetem Kampf um Raumverteidigung und Überleben befinden. Ihre Unabhängigkeit schafft Distanz zum Verwertungsdruck der Galerien. Hiermit jedoch stehen sie auch vor einem Dilemma: Wie überleben und handlungsfähig bleiben?

Zudem weist der Aspekt des zunehmenden Hippness- und Eventcharakters auf ein sich veränderndes Klima in der Stadt. Die pragmatische und marktwirtschaftliche Verwertung in sowohl stadtplanerischen Modellen wie auch im institutionellen Rahmen führt die Diskussion über die Zukunft der Projekträume wieder ganz an den Anfang: Was und wer gestaltet hier eigentlich?

Moderation: Dr. Séverine Marguin

Chris Benedict (Netzwerk Projekträume/-initiativen, Koalition der Freien Szene)
Christian Hiller (ARCH+, An Atlas of Commoning: Orte des Gemeinschaffens)
Carola Rümper (mp43 – projektraum für das periphere, Künstlerin)
Florian Schmidt (Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Facility Management, Friedrichshain-Kreuzberg)
Daniela Schmidtke (NON Berlin, Kuratorin)
Dr. Ingrid Wagner (Senatsverwaltung für Kultur und Europa)

Weitere Informationen unter www.projektraeume-berlin.net

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