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ARCH+ Salon – The Dark Side of a Monument

Geschrieben am 19.12.2018
Kategorie(n): ARCH+ news, ARCH+ Salon, Mies van der Rohe, Denkmal

Andrea Contursi und Simone Hain über das „Revolutionsdenkmal“ von Mies van der Rohe anlässlich des 100. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

Denkmal für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, Mies van der Rohe / ARCH+ Salon – The Dark Side of an Monument

Dienstag, 15. Januar 2019, 19 Uhr
ARCH+ Space
Friedrichstraße 23 A
10969 Berlin
U-Bahn Kochstraße

Am 15. Januar 2019 jährt sich die Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs zum 100. Mal. Dieses politische Ereignis ist interessanterweise eng mit dem Architekturdiskurs verbunden, da das „Denkmal für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg“, das 1926 nach einem Entwurf von Mies van der Rohe auf dem Friedhof Friedrichsfelde in Berlin-Lichtenberg errichtet und 1933 von den Nationalsozialisten abgerissen wurde, eines der ersten Projekte im Werk Mies van der Rohes ist, das in der Formensprache des “neuen Bauens” realisiert wurde. Am Beispiel des Revolutionsdenkmals lässt sich die Verbindung von Gestaltung und Politik exemplarisch diskutieren.

Aus diesem Anlass richten wir im neuen ARCH+ Space den ersten ARCH+ Salon für Andrea Contursi aus, der die erste wissenschaftliche Monographie über das Novemberrevolutionsdenkmal vorstellen wird. Die Diskursveranstaltung fokussiert dabei auf den historischen und politischen Kontext des Entwurfsprozesses, den Abriss während der NS-Diktatur und die verschiedenen gescheiterten Versuche, das Denkmal nach dem Zweiten Weltkrieg zu rekonstruieren. Diskutiert wird schließlich ein Projektvorschlag für die Umbewertung des Grundstücks, auf dem das Denkmal einmal stand. 

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Simone Hain, Professorin für Stadt- und Baugeschichte an der Technischen Universität Graz, wird den Abend mit einer kurzen Ansprache zum Thema „The Dark Side of a Monument“ einführen.

Andrea Contursi ist freischaffender Architekt in Köln. Er studierte Architektur an der Università degli studi Federico II, Neapel, und der Bauhaus-Universität Weimar. Die vorliegende Publikation basiert auf seiner Abschlussarbeit über das Revolutionsdenkmal. 2011 promovierte er ebenfalls an der Bauhaus-Universität über die Wiederaufbauplanung Berlins nach 1945.

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