Im Werden begriffen - Designperspektiven für Berlin

Geschrieben am 23.03.2011
Kategorie(n): ARCH+ news, ARCH+ making of, ARCH+ 201/202

Von Bieling, Tom

Berlin, Stadt der Kreativen. 2006 zur „UNESCO City of Design“ ernannt, ist die Designszene der Stadt Anziehungspunkt für Praktizierende und Interessierte – national wie international. Was aber ist das eigentlich, eine kreative Stadt? Welches Potenzial, welche Verpflichtungen lassen sich, nicht zuletzt auf politischer Ebene, für die Stadt ableiten? Welche Entwicklungschancen bieten sich Berlin im Design-Sektor? Und was ist, jenseits der rhetorischen Floskel, das Spezifische an Berlin als Design-Standort?

In der Heimat der „urbanen Penner“, wie die unterbezahlten aber irgendwie glücklichen Freelancer der Designszene genannt werden, der „arm aber sexy“–Stadt sind die Grenzen zwischen Floskel und Realitätsbeschreibung, zwischen Mythos und Fakt fließend. Eine strategische Steuerung, zumal von politischer Seite, wird dabei schnell zur Gratwanderung. Doch auch in Berlin wird die Designbranche zunehmend als treibende Kraft für ökonomisches Wachstum und soziale wie wissenschaftliche Innovationen akzeptiert. Unlängst beauftragte daher die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung e. V. (DGTF) mit der Erarbeitung einer Potenzialanalyse der Berliner Designbranche. Anhand einer qualitativen Analyse der Stärken und Schwächen wurde dabei eine Argumentationsgrundlage für eine kohärente Strategie für Berlin als Designstandort entworfen.

Den ganzen Artikel gibt es hier als Online-Beitrag.

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