IBA meets IBA

Geschrieben am 16.08.2011
Kategorie(n): ARCH+ news, Ausstellung, IBA Hamburg, IBA Berlin, Berlin

Eine Ausstellung zur 100jährigen Geschichte der Internationalen Bauausstellungen.

Ausstellungseröffnung: 29.08.2011, 18.00 Uhr.
Ausstellungsdauer: 30.08. – 14.10.2011.
Öffnungszeiten: täglich von 12.00 – 17.00 Uhr

Die Alte Zollgarage im ehemaligen Flughafen Tempelhof am Platz der Luftbrücke wird erneut von IBA-Belangen bespielt!

Was ist eine IBA?
Was haben diese Entwicklungsprozesse in der Vergangenheit erreichen können?
Und welchen Aufgaben müssen sich Internationale Bauausstellungen heute stellen?

Die Ausstellung greift diese Fragen auf. Den 100jährigen Erfahrungsschatz Internationaler Bauausstellungen ins Bewusstsein zu heben, zeitgemäß weiter zu entwickeln und für all jene verfügbar zu machen, die für komplexe räumliche Strategien Orientierung suchen, ist Ziel des Projekts.

„IBA meets IBA“ ist eine gemeinsame Ausstellung der Internationalen Bauausstellung Hamburg und des M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst des Landes Nordrhein-Westfalen.

Folgende "IBAs" werden in der Ausstellung vorgestellt:

1901  Mathildenhöhe, Darmstadt

1927 Weißenhofsiedlung, Stuttgart

1952/57 Stalinallee & Interbau, Berlin

1987 IBA Berlin

1999 IBA Emscher Park

2010 IBA Fürst-Pückler-Land

2010 IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt

2013 IBA Hamburg

In ARCH+ 66: IBA versuchte ARCH+ einen Einblick in die Logik der IBA Berlin zu erlangen. Im Vorwort stand: „IBA-Halbzeit“ sollte noch einmal die Frage nach dem Zusammenhang von IBA-Alt und IBA-Neu sein und der Versuch, ideologisch verhärtete Positionen wieder aufzuweichen. Als Außenstehende sehen wir dies bestimmt reichlich naiv – aber das kann auch eine Chance sein. Und ansonsten: eine Vielzahl von neuen Ansätzen und Versuchen, etwas zu praktizieren, die politisch kaum zurückgenommen werden können und die – trotz des mitunter etwas zu berlinspezifischen Zuschnitts – eine Fülle von Anregungen auch für die „Provinz“ geben.

Im Zusammenhang mit der IBA Hamburg stellte sich für ARCH+ die Frage einer neuen Typologie. Das Editorial von ARCH+ 198/199: Haus der Zukunft beschreibt: Mit der Durchführung einer internationalen Bauausstellung reiht sich Hamburg in die Tradition deutscher Bauausstellungen ein. Die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen liegen dabei auf der Hand, das Stichwort heißt Wandel: der Wandel einer postindustriellen und multiethnischen Stadtgesellschaft und der Wandel der energetischen Basis der Stadt angesichts des Klimawandels. Entsprechend lauten die Themen der IBA Hamburg „Kosmopolis“, „Metrozonen“ und „Stadt im Klimawandel“. ... Wir fokussieren die Ausgabe jedoch auf die sogenannte Bauausstellung in der Bauausstellung, d.h. auf den Teil, der am ehesten eine Bauausstellung im klassischen Sinne mit einem Ensemble gebauter Projekte darstellt, die Impulse für den erforderlichen kulturellen, städtebaulichen bzw. landschaftlichen Wandel setzen sollen.

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