Visionen: Ausstellung von Gottfried Böhm und Markus Böhm

Aedes Am Pfefferberg, Berlin,  23. Januar  bis 15. Februar 2013.
Im Rahmen des Interview-Marathon Deutschland während der Teilnahme von ARCH+ am Zeitschriftenprojekt der Documenta 12 führten Rem Koolhaas und Hans Ulrich Obrist ein anregendes Interview mit Gottfried Böhm, auf das wir anlässlich seines 93. Geburtsttags und der Ausstellung bei Aedes gerne verweisen möchten. ARCH+ gratuliert sehr herzlich!


Die Veranstalter der Ausstellung schreiben:

Auf sehr unterschiedliche Weise nähern sich Gottfried Böhm und sein Sohn Markus Böhm dem Thema Visionen. Während sich der Architekt Gottfried Böhm in seiner Faszination für Utopien vor allem mit der Stadt der Zukunft auseinandersetzt: Megastrukturen, die in den Himmel wachsen und eine klare Absage an die Zersiedlung des urbanen Raum sind, befasst sich Markus Böhm in seinen Arbeiten, wie der Decken- und Bodenbemalung der Stadtbibliothek Ulm, vor allem mit der künstlerischen Transformation seiner zentralen Themen Astronomie und Physik.

Gerade in der jüngsten Vergangenheit ist die Auseinandersetzung mit der Stadt der Zukunft für Gottfried Böhm zum Schwerpunkt seines Schaffens geworden. Die Ausstellung zeigt - im Dialog mit den künstlerischen Arbeiten von Markus Böhm - ebenso phantastische wie radikale Stadtvisionen, zu denen sich Gottfried Böhm und seine im vergangenen Jahr verstorbene Frau Elisabeth zeitlebens gegenseitig inspiriert haben.

Zu seinem 93. Geburtstag am 23. Januar 2013 wollen wir den großen Architekten, wunderbaren Menschen und Freund Gottfried Böhm mit einem Empfang und einer Ausstellung ehren. Der einzige deutsche Pritzkerpreisträger hat mit seinen skulpturalen Bauten, wie der Wallfahrtskirche von Neviges, Ikonen des 20. Jahrhunderts geschaffen und darüber hinaus Generationen von Architekten im In- und Ausland beeinflusst.

Mehr Informationen zur Ausstellung: www.aedes-arc.de

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