Europa – Infrastrukturen der Externalisierung

ARCH+ 239

Seit Europa in der Neuzeit begann, die Welt zum eigenen Nutzen zu erschließen und auszubeuten, setzte es seine Interessen mithilfe von Infrastrukturmaßnahmen durch. Die negativen Folgen seines wirtschaftlichen Handelns lagerte es aus – zuvorderst nach Afrika. Der Mythos vom Friedensprojekt eines postkolonialen Europa muss kritisch hinterfragt werden, um das immer noch herrschende Machtgefälle, den Paternalismus und die Ungleichheit zu überwinden. Diese Ausgabe handelt vom strukturellen Rassismus Europas als Raumpolitik: vom infrastrukturellen Rassismus.

Mehr

Professur für Architekturentwurf, Vollzeit A1 am IKA an der AKA Wien

Ab 15.2.21 für 1 Jahr, Bewerbung bis 12.8.20

HCU Hamburg: Masterprogramm Urban Design

Dauer / Duration: 4 Semester
Sprachen / Languages: Deutsch & English
Bewerbungsfrist / Application deadline: 15.7.20

Newsletter

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, um über Neuigkeiten, Ausschreibungen, Ausstellungen und andere Veranstaltungen auf dem Laufenden zu bleiben. // To stay updated with upcoming news, job offers, exhibitions, and other events, sign up for our newsletter:


Bergen Kunsthall: Joar Nango

Exhibition 4 September – 8 November /
Digital prologue: 23 May, 25 May, 2 June

Architekturethnografie

ARCH+ 238

Was bedeutet es, wenn sich Architekt*innen wieder verstärkt der Lebenswelt in ethnografisch deskriptiver Weise zuwenden? Um anzudeuten, dass es sich dabei um eine kritische Herangehensweise handelt, sei sie hier provisorisch reflexive Ethnografie genannt. Reflexiv meint, ein Bewusstsein für das Machtgefälle zwischen Beobachtenden und Beobachteten zu entwickeln, für das Andere in uns. Sie ist eine Methode, mit der wir uns die Welt zeichnerisch erschließen, um unsere eigenen Verstrickungen in die unterschiedlichsten Regime und Netzwerke oder die Potentiale und Ambitionen einer gesellschaftlichen Situation aufzudecken. Mehr

Das wachsende (Bau)Haus

Design/Build-Projekt kann ab Oktober wandern

Ludwig Leo: Architektur als Experiment

Ausstellung im Herbst: PREVIEW jetzt!

Nikolaus Kuhnert: Eine architektonische Selbstbiografie

ARCH+ 237

In seiner Autobiografie verwebt Nikolaus Kuhnert, Mitherausgeber der ARCH+, auf zugängliche Weise seine Lebensgeschichte mit der Architekturgeschichte. 1939 als Kind einer jüdischen Mutter in Nazi-Deutschland geboren, durchlebte er schon als Kind die Entrechtung und Ermordung eines Großteils seiner Familie. Später schloss er sich der Studentenbewegung an und verschrieb sich der Verflechtung von Architektur und Gesellschaft. Er betrieb seit Anfang der 1970er-Jahre bis zu seiner schweren Erkrankung 2016 die Zeitschrift als politisches Projekt. Anlässlich seines 80. Geburtstages in diesem Jahr blickt er auf sein Leben und seine Arbeit zurück. Mehr

Join the Master Program

Candidature till 26.4 (non-EU), 26.6. (EU)

Mäusebunker: Offener Brief

Prüfung von Alternativnutzungen

Posthumane Architektur

ARCH+ 236

Im Zuge des Smart-City-Diskurses dringen Technologieunternehmen mit einer algorithmusgetriebenen Postplanung in das Feld der Architekt*innen und Planer*innen vor. In der Stadt der Zukunft werden Bürger*innen zu User*innen und Architektur zum Instrument der Statistik und des Marktes. In dieser technokratischen Vision sind Begriffe wie Mensch, Stadt und Gesellschaft nichts weiter als „algorithmische Assemblagen“. Die Implikationen betreffen somit nicht nur das gesellschaftliche Miteinander, sondern auch unser Selbstverständnis. Die Rolle von Architekt*innen steht in diesem Kontext neu zur Verhandlung – oder sind sie längst obsolet? Mehr

Mehr Mut zur Wirklichkeit

Zum Tod von Dietmar Steiner, Gründungsdirektor des Architekturzentrum Wien (AzW). Von Georg Vrachliotis

ARCH+ features 99: Baukultur?

wird auf 28.10.20 verschoben. Details werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Stadtland – Der neue Rurbanismus

ARCH+ 228

Mit der fortschreitenden Urbanisierung werden die Gegensätze von Stadt und Land, Zentrum und Peripherie, Kultur und Natur zunehmend aufgelöst. Der hierarchische Blick von der Stadt auf das Land wird umgekehrt, die romantische Verklärung des ländlichen Raumes als Ort der Natürlichkeit und Ursprünglichkeit, als Opfer der Industrialisierung und Verstädterung in Frage gestellt: Das Land wird zu einem ambivalenten Akteur, in vielerlei Hinsicht zum Vorreiter. Dem Philosophen Armen Avanessian zufolge sind Städte heute nur mehr vom Land aus zu betrachten, und dieses Land sei genauso wenig „natürlich“ wie der Rest der Natur.  mehr

Forum Gemeinnütziger Journalismus

Die 1. Tagung wird auf Herbst verschoben, Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

ARCH+ features 100: Ludwig Leos Umlauftank

Das Programm wird auf Herbst verschoben.

ARCH+ features 98: Architectural Ethnography

11.3.20, 18 h, ETH Zurich / gta

ARCH+ Salon:
Hans Scharoun und die Entwicklung der Kleinwohnungsgrundrisse

12.3.20, 19 h, Buchvorstellung von Markus Peter und Ulrike Tillmann, Gespräch mit Arno Brandlhuber, ABGESAGT

ARCH+ Salon: Architektur x Design

13.2.20, 19 h, ARCH+ Space, Gespräch mit
Eric Degenhardt und Michael von Matuschka,
RSVP bis 10.2.

ARCH+ features 97: Hongkong-Proteste – Die Smart City als Feind

7.2.20, 19 h, Volksbühne Berlin: Mit Hannes Grassegger, Kay Voges, Sabrina Apitz

Projekt Bauhaus 3: Datatopia

ARCH+ 234

Wir erleben momentan die Entstehung von Gesellschaftsformationen, Denkweisen und Lebensarten, die ohne den Computer nicht fassbar wären. Datenbasierte Prozesse, in denen alles – von Orten, Objekten, Formen, Oberflächen, Materialien und Körpern – kodiert, transkodiert und rekodiert wird, münden in einer Datengesellschaft, die nicht mehr auf tradiertem Wissen basiert, sondern in der das Sammeln, die Interpretation und Nutzbarmachung von Daten die Grundlage des Gesellschaftlichen bilden. Wie wird sich unsere Lebenswelt verändern, wenn unser materielles und kognitives Handeln immer mehr von Automatisierung und künstlicher Intelligenz übernommen wird? Mehr

Premiere: ARCH+ Musiksalon

Mit Ana de la Vega (Flöte), Ramón Ortega Quero (Oboe), Gabriel Schwabe (Cello)

ARCH+ Salon: Dust & Data

Traces of the Bauhaus across 100 Years:
Buchvorstellung von Ines Weizman

Rechte Räume – Bericht einer Europareise

ARCH+ 235

Geradezu seismografisch scheint die Architektur Entwicklungen vorwegnehmen zu können, die wir gemeinhin mit dem Erstarken der „Neuen“ Rechten in den letzten Jahren in Verbindung bringen. Doch neu ist an der Neuen Rechten allenfalls die strategische und qualitative Veränderung, die den Rechtsextremismus normalisiert. In ihrem Triumphzug führt die Neue Rechte als Beute die Baukultur als identitätspolitisches Programm mit. Damit dringt sie tief in die bürgerliche Mitte ein. Was tun? Die Aufgabe ist es, mit Walter Benjamin gesprochen, „die Geschichte gegen den Strich zu bürsten.“

Mehr

ARCH+ features 96: Was ihr wollt!
Die Neuen Auftraggeber

Neue Bauherrschaften – Öffentliche Architektur im Bürger*innenauftrag
Mit Ilka Ruby, Christoph Schäfer, Alexander Koch und Anh-Linh Ngo

ARCH+ Salon:
Marke Bauhaus 1919–2019

Buchvorstellung von Philipp Oswalt
Donnerstag, 9. Januar 2020, 19 Uhr
ARCH+ Space

1989–2019: Politik des Raums im Neuen Berlin

ARCH+ Ausstellung & Diskurs mit & im n.b.k., 12.9.– 13.10. Eröffnung: 11.9.19, 18 Uhr

Architektur und Gesellschaft:
Wie wollen wir zusammenleben?

8.– 9.11.19, Konferenz in Berlin,
anlässlich Nikolaus Kuhnerts 80. Geburtstag

ARCH+ features 92 @ ETH Zürich: Posthumane Architektur

Mit Diana Alvarez-Marin, Michaela Friedberg, Hannes Grassegger, Nina Zschocke

ARCH+ features 90: Wohnregal in Berlin-Moabit

Do, 15.8.2019, 19 Uhr: Hauseröffnung & Rundgang mit dem Architekten Marc Frohn

Norm-Architektur – Von Durand zu BIM

ARCH+ 233

Wir alle beklagen heute eine Überfülle restriktiver Normen. Es scheint also an der Zeit, sich der Rolle der Norm in der Architektur zu widmen. Dieses Heft tut das in mehrfachem Sinn: als Prozess der technischen Normung, als disziplinäre Normierung und als biopolitische Normalisierung. Denn die Norm hat keineswegs nur eine technische Dimension, sondern besitzt eine fundamental gesellschaftliche Bedeutung. Wir kommen den Normen und den durch sie geschaffenen Problemen nicht bei, indem wir versuchen, ihre Zahl zu verringern oder sie gar abzuschaffen. Vielmehr müssen wir die Konflikte, die Normen zu regeln vorgeben, in den Fokus nehmen. Mehr

Das Bauhaus – Ein rettendes Requiem

20. bis 22. Juni, Volksbühne Berlin
Eine Inszenierung von Schorsch Kamerun
im Rahmen von projekt bauhaus

Ausstellung Hey Psycho!
Douglas Gordon & Florian Süssmayr

8. Mai, 17:30 Uhr, Venedig, Castello 1430/A, Arsenale Institute for Politics of Representation

Aus der Ausgabe ARCH+ 233

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, über Sinn und Unsinn des Normwesens anhand der Großbaustelle BER

ARCH+ Salon: Two Houses

by Iwao Yamawaki & Bunzo Yamaguchi

ARCH+ Salon: X-Ray Architecture

Lecture by Beatriz Colomina

Ciao Bauhaus!

Volksbühne Berlin
Vorträge, Diskussionen und Performances
im Rahmen von projekt bauhaus

ARCH+ features 87: Rechte Räume – Bericht einer Europareise

Freitag, 24. Mai, 20 Uhr
Volksbühne Berlin, Großes Haus

Projekt Bauhaus 2: Architekturen der Globalisierung

ARCH+ 230

Ob Trump oder Brexit, FPÖ oder AfD: Rechtspopulisten machen weltweit mobil gegen die Globalisierung. Ihr Erfolg hängt auch mit berechtigter Kritik an den sozialen Verwerfungen durch die Globalisierung zusammen. Allerdings werden Krisenphänomene von ihnen rhetorisch adressiert, um Partikularismen und nationalstaatliche Egoismen zu befördern. Das Zusammenwachsen der Weltgemeinschaft und die universellen Werte in Bezug auf Freiheitsrechte, Gleichberechtigung und Solidarität geraten dabei unter Beschuss. Das Heft zeichnet ein differenziertes Bild der ‚Architekturen der Globalisierung‘. mehr

Stipendien der Sto-Stiftung & des ARCH+ Vereins

Die fruchtbare Kooperation wird 2019 fortgesetzt, Etat der Sto-Stiftung wurde erhöht.

ARCH+ Salon: The Dark Side of a Monument

15.1.19: Andrea Contursi & Simone Hain, „Revolutionsdenkmal“, Mies van der Rohe

An Atlas of Commoning: Orte des Gemeinschaffens

ARCH+ 232

Facebook, Airbnb & Co., deren Geschäftsmodell auf der Kommerzialisierung sozialer Beziehungen beruht, haben Begriffe wie Community oder Sharing in leere Worthülsen verwandelt. Konzepte wie „Wir“ oder „Teilen“ stehen nicht mehr für Solidarität oder eine sozialpolitische Agenda, sondern bilden die Grundlage des aufkommenden Plattformkapitalismus. Begleitet wird diese ökonomische Entwicklung von einer weltweiten politischen Wende, die sich aus überkommenen Gemeinschaftsvorstellungen von Identität und Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung speist. Vor diesem Hintergrund gilt es, den offenen und emanzipatorischen Raum des Wir zurückerobern und neu definieren. Mehr

taz über die Posener-Vorlesungen

Am 30.4.2014 besprach Lennart Laberenz in der taz die Neuausgabe der Posener-Vorlesungen. Der Autor betont dabei die Aktualität des Blickwinkels, aus der Posener die Architekturgeschichte "in einer sozialhistorischen Diskussion … die bürgerliche Architektur als 'Neue Architektur' auffaltet: im Zusammenwirken politischer, kultureller und ökonomischer Phänomene nämlich, ausgehend von der Französischen, aber auch der industriellen Revolution; als Ausdruck von Kultur und deshalb auch nur durch sie zu verstehen."

mehr

ARCH+ features 84:
Handbook of Tyranny

Theo Deutinger, Mischa Leinkauf, Anh-Linh Ngo, Markus Bogensberger

ARCH+ mit neuer Adresse: Friedrichstraße 23a, 10969 Berlin

Telefon Redaktion     +49 30 340 467 17
Verwaltung/Vertrieb  +49 30 340 467 19

ARCH+ 216 (English version)

This entirely bilingual volume marks the first publication of the audio recordings kept by the German art historian Heinrich Klotz. These journal-like records chronicle the eventful years before and after the founding of the Deutsches Architekurmuseum in Frankfurt in 1984, where Klotz served as the first director, and which is celebrating its thirtieth anniversary this summer. Klotz’s trenchant, idiosyncratic depictions of the major events and figures of European and American architecture in the late 1970s and early 1980s make The Klotz Tapes a fascinating document of the postmodern movement. More 

mehr

Die Klotz-Tapes. Das Making-of der Postmoderne / The Klotz Tapes: The Making of Postmodernism

ARCH+ 216

In dieser bilingualen Ausgabe veröffentlichen wir anlässlich des 30-jährigen Gründungsjubiläums des Deutschen Architekturmuseums erstmals die tagebuchartigen Tonbandaufzeichnungen, in denen der Kunsthistoriker Heinrich Klotz als Gründungsdirektor des DAM die ereignisreiche Anfangsphase der Institution festgehalten hat. Seine sehr persönliche Sicht auf die Geschehnisse und die pointierte Darstellung der Protagonisten der Zeit Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre ergeben ein spannendes Making-of der Postmoderne. Mehr

Delirious New York
O. M. Ungers: Architekturlehre – Berliner Vorlesungen 1964–65
Klaus Heinrich: Dahlemer Vorlesungen – Karl Friedrich Schinkel / Albert Speer

ARCH+ 219

ARCH+: Welche Rolle hat Architektur heute?
Klaus Heinrich: Eine ganz simple: Sie hat uns wieder auf die Widerständigkeit von Raum und Zeit zu stoßen – gerade zu. Eine Architektur, die uns das nicht gestattet, sondern versucht, das Räumliche gleichgültig zu machen und das Zeitliche in einen einzigen Zustand zu verwandeln, verdient nicht den Namen ‚Architektur‘. Denn Architektur ist ohne eine Utopie der Verleiblichung, die sich gegen Selbstzerstörung wendet, gar nicht denkbar. Das, würde ich denken, ist eigentlich der Witz und die Aufgabe der Architektur von heute. mehr

Jetzt Mitglied werden!

Folgende Persönlichkeiten engagieren sich bisher als Ehrenmitglieder: Beatriz Colomina, Architekturtheoretikerin, Princeton University; Thomas Demand, Künstler; Jacques Herzog, Architekt, Herzog & de Meuron; Rem Koolhaas, Architekt, OMA; Konstantin Grcic, Industrial Designer, Konstantin Grcic Industrial Design. Seien Sie auch dabei! Jetzt Mitglied werden.

Wie politisch ist das Bauhaus?

Das Bauhaus ist aus einer Zeit hervorgegangen, die in ihrer Krisenhaftigkeit Parallelen zur gegenwärtigen Situation aufweist. Was können Institutionen, die heute unter Beschuss von rechts stehen, daraus lernen? 19. Januar 2019, 14 Uhr, HKW Berlin
 

ARCH+ displays im ARCH+ Space:
7 Rituals for Tomorrow

Videoinstallation der Gruppe Lifestyle zur Eröffnung der neuen Räume von ARCH+ im FRIZZ23 in der Friedrichstraße 23 A
 

ARCH+ features 80: FRIZZ23

8. November, 18 Uhr
Diskussion mit Helmut Riethmüller, Manfred Kühne, Britta Jürgens, Matthew Griffin, Louisa Hutton, Sonja Beeck und Arno Löbbecke
 

Karl Marx 200

Eine gemeinsame Veranstaltung von ARCH+ Verein und taz

ARCH+ features 78: Terrassenhaus Berlin

Mit Arno Brandlhuber, Elke Falat, Muck Petzet, Olivia Reynolds und Antje Stahl

Vietnam – Die Rückkehr des Klimas

ARCH+ 227

Die zweite Vietnam-Ausgabe konstatiert einen Paradigmenwechsel im Umgang mit den Herausforderungen des Klimas. Statt klimatische Probleme konventionell technisch zu bearbeiten, lösen die jungen vietnamesischen Architekten sie kreativ mit architektonischen Mitteln. Die beiden Hefte über Vietnam zeigen damit, dass neben dem sozialen Bauen das klimagerechte Entwerfen der Architektur den Weg zu einer neuen gesellschaftlichen Relevanz eröffnen kann. Sie mahnen zudem an, die Spannung zwischen regionaler und universaler Argumentation zu balancieren und die Fallstricke zu erkennen, die der Rückbezug auf echte oder vermeintliche Traditionen mit sich bringt. mehr

Laura Weißmüller, in der SZ vom 6.9.17 über ARCH+:

… Es gibt Infografiken, die so schön sind, dass man sie sich an die Wand hängen möchte, Collagen, Zeichnungen, Illustrationen. Und natürlich und nicht zuletzt: die Themen! In einer Gegenwart, in der quasi schon ein Architektur-student einen Pressesprecher beschäftigt und die Öffentlichkeit von Computerzeichnungen in sanften Pastelltönen beschossen wird, gibt es keine Bauzeitschrift – mindestens in ganz Deutschland, wenn nicht sogar europaweit –, die so klug und weitsichtig, so unabhängig und umfassend ihre Inhalte auswählt …

mehr

50 Jahre ARCH+: Projekt und Utopie

Ein Gespräch mit Nikolaus Kuhnert

Am Ende: Architektur / 50 Jahre ARCH+: Projekt und Utopie

ARCH+ 229

Die Ausgabe reflektiert nicht nur die Diskurse der letzten 50 Jahre aus heutiger Sicht, sondern zeigt auch am Beispiel aktueller Praktiken auf, welche Perspektiven die Architektur als gesellschaftliche Praxis haben kann. So wie die Geschichte hilft, die Gegenwart zu verstehen, bringt uns die Gegenwart dazu, die Geschichte neu zu lesen und zu rekonfigurieren. Schließlich liegt die Kraft des Neuen auch darin, zuvor verborgene Aspekte der Vergangenheit sichtbar zu machen. Die Ausgabe, publiziert in Kooperation mit dem Az W, ist Zeugnis unserer tiefen Überzeugung, dass Architektur ein politisches Medium ist.
mehr

ARCH+ 229: Online Reader in English

In the End: Architecture. 50 years ARCH+: Project and Utopia, not only reflects on the past 50 years of architectural discourse from today’s perspective, but also explores how architecture can be a social practice using contemporary examples from the field. Just as history can help us understand the present, the present can help us reinterpret and reconfigure history. Ultimately, the strength of the new also lies in how it can reveal formerly hidden aspects of the past. The issue, published in collaboration with the Az W, is a testament to our deep conviction that architecture is a political medium.
Read the english version of the issue for free here 

 

 

mehr

Legislating Architecture – Gesetze gestalten!

ARCH+ 225

Gesetze haben eine materielle Form. In dieser Ausgabe arbeiten wir die immanente Bedeutung gesellschaftlicher Regelungssysteme in Bezug zur Architektur heraus: Wie werden durch Gesetze die gebaute Umwelt und die Architekturpraxis geprägt? Und wir rufen dazu auf, die Gestaltung von Regeln als integralen Bestandteil der architektonischen Praxis zu begreifen: Können wir eine selbstbewusste Architektur skizzieren, die den Status quo in Frage stellt, in dem sie als Katalysator für eine Neuaushandlung der Verhältnisse dient? 

mehr

Release Architecture: Incidental Space von Christian Kerez

ARCH+ 224

Incidental Space, der Schweizer Beitrag auf der Architekturbiennale 2016, lotet aus, was Architektur heute zu erreichen vermag. ARCH+ 224 diskutiert diesen entstandenen „spekulativen Raum“ und den Zusammenhang von Objekt und Subjekt in einer Welt, in der die technischen und digitalen Möglichkeiten das Verhältnis von Abbildung und Realität erheblich beeinflussen. Wo findet die Autonomie hier ihren Platz? Wie können wir die Architektur „befreien“? Ohne in die Falle der digitalen Gläubigkeit zu tappen, die in reinen Formalismen endet, ebnet das Heft einem vertieften Verständnis von der neuen Verzahnung von materieller und digitaler Welt den Weg. mehr

Normcore: Die Radikalität des Normalen in Flandern

ARCH+ 220

Die hier vorgestellten flämischen Architekten setzen sich mit dem Alltäglichen auseinander und verwandeln die Normalität der belgischen Lebenswelt in eine architektonische Strategie. Bei dieser erfinderischen Übersetzung des Alltäglichen in Architektur wird das Normale als Statement, ja als Haltung radikalisiert und produktiv gewendet. Dieser Trend, den man auch in der Mode und im Design beobachten kann, sucht in einer auf Konsum und Äußerlichkeiten fixierten Welt durch das Beharren auf Normalität die Befreiung von den Zwängen des letzten Schreis, und damit vom Konsumzwang überhaupt. Dafür hat sich der Begriff normcore eingebürgert.

Projekt Bauhaus 1: Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?

ARCH+ 222

Mit Gestaltung Gesellschaft zu verändern gehört zu den zentralen Ideen, die mit dem Bauhaus verbunden sind. Doch inwiefern hat sich dieser Anspruch eingelöst, inwiefern ist er einlösbar? Und ist er heute, wo alles zum Design wird, noch wünschenswert? ARCH+ 222 unternimmt mit methodischen Fragen eine kritische Inventur der Ideen der Avantgarde und zeigt grundlegende aktuelle Modelle und Konzepte auf, die sich der Veränderung der Alltagswelt, des Diskursdesigns und der Selbstgestaltung widmen. Wesentliches Thema ist die Rolle von Gestaltern in der heutigen Gesellschaft.     mehr

Login

Registrierte Benutzer können sich hier einloggen.



Noch nicht registriert?
Passwort vergessen?
SSS Siedle Dornbracht Euroboden
Feedback erwünscht!