ARCH+ ist die führende diskursive Zeitschrift für Architektur und Urbanismus. Die vierteljährlich erscheinenden Hefte beleuchten eingehend ein besonderes Thema und greifen dabei aktuelle Diskussionen aus anderen Disziplinen für den Architektur- und Stadtdiskurs auf. Gegründet 1967 im Geiste der emanzipativen Selbstaufklärung, liegt der Schwerpunkt von ARCH+ auf der kritischen Reflexion des gesellschaftlichen Anspruchs der gebauten Umwelt.

Neben den Druckerzeugnissen hat ARCH+ unterschiedliche, regelmäßig stattfindende Diskursreihen entwickelt: Die ARCH+ features sind das Format, bei dem der Diskurs an relevante Institutionen getragen wird – etwa an Kultureinrichtungen, Hochschulen oder zur Biennale nach Venedig –, oder indem wir zur Begehung und Erkundung neuer, wegweisender Architekturen einladen. In den Redaktionsräumen wird der kritische Diskurs im freundschaftlichen Rahmen der ARCH+ salons gepflegt. Die ARCH+ displays sind experimentelle Ausstellungen in den Bereichen Architektur, Urbanismus und Design. Und ARCH+ research ist der Überbegriff für die großangelegten, thematischen Forschungsvorhaben, die in Kooperation mit freien Kuratorinnen und Kuratoren und assoziierten Kulturinstitutionen entwickelt werden.

Diese über die Redaktionstätigkeit hinausgehenden kulturellen und wissenschaftlichen Aktivitäten werden von der gemeinnützigen ARCH+ gGmbH getragen. Die Inhalte der Diskursformate fließen in die ARCH+ ein und stellen damit die kritische, nicht profitorientierte, journalistische Unabhängigkeit der Zeitschrift sicher. Die Einnahmen aus Abonnements und Heftverkäufen reichen jedoch nicht aus, um dieses anspruchsvolle Programm zu finanzieren. Sie können die kulturelle und wissenschaftliche Tätigkeit gemäß der Gemeinnützigkeit durch Spenden unterstützen.

Wenn Sie mehr über die Entstehungsgeschichte und Phasen der Entwicklung der ARCH+ erfahren möchten, empfehlen wir den ausführlichen Eintrag auf Wikipedia.