ARCH+ 94

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Erschienen in ARCH+ 94,
Seite(n) 83-88

ARCH+ 94

Der Blick aus der Wohnung: Le Corbusier und das Panorama

Von Malfroy, Sylvain

Zur Legitimation seiner Entwürfe bezieht sich Le Corbusier in seinem schriftlichen Werk oft auf nie verwirklichte Wunschvorstellungen seiner Zeit. Er pflegt dann wie folgt zu argumentieren: Die Zeiten haben sich geändert, die ungeheure Steigerung der technischen Möglichkeiten läßt die Utopie in die Gegenwart einbrechen. Eine derartige Argumentationsfigur erscheint zum Beispiel in der Einleitung zu seinem Werk Städtebau (1925): "Als ich 1922 im Auftrag des Herbstsalons das Diorama einer Stadt mit drei Millionen Einwohnern entwarf, vertraute ich mich den sicheren Bahnen der Vernunft an; die Lyrik von einst hatte ich überwunden; ich hatte das Gefühl, mich jener unserer Zeit, die ich schätze, verschreiben zu müssen. ...

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