ARCH+ 37

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Erschienen in ARCH+ 37,
Seite(n) 39-40

ARCH+ 37

Das Konzept des Typus

Von Rossi, Aldo

Diesen kurzen Essay von Aldo Rossi zum 'Konzept des Typus' haben wir aus einem längeren Beitrag ausgewählt, den Rossi auf einer Tagung des 'Instituto universitario di Architettura di Venezia' unter dem Titel,, Typologie, Handbücher und Architektur" gehalten hat und auf der außer ihm noch Carlo Aymonino u.a. eingeladen waren und sprachen. Diese Tagung war von Aymonino eingerufen worden, um die „Beziehungen zwischen der städtischen Morphologie und der Gebäudetypologie" zu klären. Sie fand bereits im Jahre 1965 in Venedig statt. Wir haben uns für diesen Beitrag aus zwei Gründen entschieden, nämlich einmal, um die wesentlichen Bestimmungen des Rossischen Typusbegriffs in die deutsche Diskussion einzuführen und zum anderen, um die Verfälschungen und Verkürzungen der deutschen Übersetzung der „Architektur der Stadt" zu korrigieren. Ich werde mit einer Frage beginnen, die uns den Zugang zum Problem der Klassifizierung eröffnet, nämlich mit der Frage der Typologie und ihrer Beziehung zur Stadt; eine Beziehung, die ich von verschiedenen Gesichtspunkten aus analysieren werde, wobei ich immer die Gebäude als Momente und Teile eines Ganzen betrachten werde, eben der Stadt. Dieser Standpunkt war schon den Architekturtheoretikern der Aufklärung klar. In seinen Vorlesungen am Polytechnikum schreibt Durand: „Ebenso wie Mauern, Säulen u.a. Kompositionselemente der Bauten sind, sind die Bauten wiederum Kompositionselemente der Städte"...
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