ARCH+ 15

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Erschienen in ARCH+ 15,
Seite(n) 3-7

ARCH+ 15

Thesen zu einer Theorie der Raumplanung

Von Arbeitsgruppe Kommunale Planung (AG KOP)

Anm. der Redaktion: Die Arbeitsgruppe Kommunale Planung (AG'KOP) ist ein Kollektiv von neun Assistenten der Abteilung Raumplanung der Universität Dortmund, darunter Soziologen, Ökonomen und Planer. Die vorliegende Arbeit ist die leicht überarbeitete Version eines Referates, das am 04.05.71 im Rahmen eines Hearings zur Planerausbildung in der Universität Stuttgart von Wilhelm F. Schraeder und Christoph Wurms gehalten wurde. Gliederung 1. Das Albers'sche Modell 2. Staatliche (kommunale) Planung im organisierten Kapitalismus - historische Situation 3. Kommunale Planung - funktionale Differenzierung 4. Raumplanung - spezielle Ökonomie 5. Funktionen der Raumplanung 6. Qualifikation von Raumplanern 7. Ausbildung von Raumplanern Eine Strukturierung des Komplexitätsproblems sogenannter "raumorientierter Entwicklungsplanung" ist weder durch jene allgemeine Orientierung auf den Raum zu erreichen noch durch die Praxis der Interdisziplinarität. Selbst Ausdruck und Antwort auf die Komplexität eines Problems setzt Interdisziplinarität dessen konzeptionelle Strukturierung voraus. Und wo ein von inhaltlichen Problemen nicht abstrahierbarer Raumbegriff alleiniges Strukturierungskriterium bleibt, wird Raumplanung zum nicht oder beliebig zerlegbaren "monstrum universale" und damit dem theorielosen und schließlich historisch sinnlosen Versuch einer ganzheitlichen Bewältigung gesellschaftlicher Planung schlechthin. ...
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