ARCH+ 169/170


Erschienen in ARCH+ 169/170,
Seite(n) 42-49

ARCH+ 169/170

Synopse: Container und Selbstverhältnisse

Von Kuhnert, Nikolaus /  Ngo, Anh-Linh

Von der Einraumwohnung zur Zelle

Das Boardinghouse “Das Boardinghouse verbindet als eine Art Stadthotel das Wohnen zur Miete mit den Annehmlichkeiten der Dienstleistungen eines Hotelbetriebs. Bestes Beispiel hierfür war das Palmerhouse in Chicago, das von dem Architekturbüro Holabird & Roche in den Jahren 1924 bis 1926 geplant wurde. Spezifisches Kennzeichen dieser Mischung aus Hotel und Wohnbau war die “Lobby” im Erdgeschoß, die gleich einer Piazza Sammelpunkt von Menschen war, die weder im Haus wohnten noch dort jemanden besuchen wollten. Man ging ins Restaurant oder die Espressobar oder benützte die Telefonanlagen. Neben einer Bibliothek mit Lesesaal traf man im Palmerhouse auch auf diverse Geschäfte. Die eigentlichen Wohngeschosse lagen zwischen dem 10. und 23. Stock. Die Wohnungen bestanden aus einem Wohn-Schlafraum, einem Bad- und Toilettenraum sowie einer Ankleidekammer.” Doris Weigel, Die Einraumwohnung als räumliches Manifest der Moderne

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