ARCH+ 149/150


Erschienen in ARCH+ 149/150,
Seite(n) 50-54

ARCH+ 149/150

Sieben Punkte zur Jahrtausendwende – ein verfrühtes Manifest

Von Frampton, Kenneth

Wir nähern uns dem Ende eines Jahrhunderts, in welchem die zeitgenössische Architektur oft mit dem Verfassen von Manifesten Hand in Hand gegangen ist, und daher sollte es mir gestattet sein, ein verfrühtes Manifest zu präsentieren, das sich mit sieben Themen befaßt: erstens, Umwelterziehung, im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Profession und unter Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft insgesamt; zweitens, die relative Autonomie der Architektur, ein Sachverhalt, der sich nach wie vor nicht bloß auf die Profession, sondern auch auf die Gesellschaft auswirkt. Der dritte Punkt thematisiert die sozio-ökologischen Implikationen gegenwärtiger Muster der Besiedlung. Der vierte Punkt postuliert die Notwendigkeit, daß die Architekten ihre Führungsrolle beim Bauen aufrechterhalten und ihre Kontrolle über die Bautätigkeit im weitesten Sinne so umfassend wie möglich bewahren müssen. ...

 

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