ARCH+ 144/145


Erschienen in ARCH+ 144/145,
Seite(n) 53-57

ARCH+ 144/145

Glass House – vom Filmprojekt zum Film als Projekt

Von Albera, François

Zwischen 1926 und 1930 fühlt sich Eisenstein "im Film eingeengt"; er arbeitet an mehreren ungewöhnlichen, untypischen und unrealisierbaren Filmprojekten: Bekannt ist das Projekt einer Kapital- Verfilmung in Anlehnung an das formale "Verfahren" in Joyce’ Ulysses, das sich mit einigen Experimenten in Oktober und mit dem Konzept des "intellektuellen Films" in Verbindung bringen läßt. Weit weniger bekannt ist das Projekt Glass House, das auf den formalen und thematischen Möglichkeiten eines gläsernen Wolkenkratzers als Sujet basiert. Wenn auch nicht realisiert, weist dieses Filmprojekt gleichwohl einige Bezüge zur Generallinie auf.
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