ARCH+ 223


Erschienen in ARCH+ 223,
Seite(n) 123-125

ARCH+ 223

Lima: Co-Produced City

Von Caldas Torres, Patricia /  Aranda Dioses, Edith /  Kapstein Lopez, Paula /  Valdivia Lopez, Mariel

In the last century, Lima transformed from being a small urban nucleus to a metropolitan area. Compared to the year 1940, its population is now thirteen-fold; its area has multiplied by 45 times. The explosive urbanization began in the mid-1940s with mass migration towards Lima from mostly the impoverished Andean rural areas, resulting in vulnerable urban areas that have absorbed the rural way of living. Informality, being the key characteristic, turns the cityscape into a vast urban sprawl.

“Barriadas” is the Peruvian name for the diffuse settlements commonly referred to as slums. Here people arrive, start a living; then they construct, before installing further services. ...

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Während des vergangenen Jahrhunderts entwickelte sich Lima von einem kleinen, fest umrissenen Stadtkern zu einer regelrechten Metropole: Im Vergleich zum Jahr 1940 hat sich Limas Bevölkerung vervierzehnfacht, und sein Stadtgebiet hat sich seitdem auf das Fünfundvierzigfache ausgedehnt. Die explosionsartige Urbanisierung begann zur Mitte der 1940er-Jahre mit einer Massenzuwanderung aus den verarmten ländlichen Regionen der Anden; dadurch entstanden problematische städtische Areale, deren Bewohner ihre ländliche Lebensweise beibehielten. Der informelle Charakter dieser Ansiedlungen ließ die Stadtlandschaft unkontrolliert auswuchern.

“Barriadas” ist der peruanische Begriff für diffuse Ansiedlungen, die man normalerweise als Slums bezeichnet. Dort fangen die frisch eingetroffenen Zuwanderer ein neues Leben an; sie bauen Behausungen, bevor es dort städtische Ver- und Entsorgungseinrichtungen gibt. ...

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