ARCH+ 136

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Erschienen in ARCH+ 136,
Seite(n) 47

ARCH+ 136

Synopse: Der kontinuierliche Innenraum

Von Lootsma, Bart

Im Innern wird jede Assoziation zu einem Bürogebäude vermieden. Keine endlosen Gänge mit Kammern, vielmehr offenbartsich das Haus als eine kontinuierliche Fortsetzung der Landschaft, in dem eine Anzahl unterschiedlicher Büroorganisationen realisiert werden kann: von mehr traditionellen Räumen bis hin zu Räumen, die eher an einen Club erinnern, von Bürolandschaften bis zu Einzelzellen und alle denkbaren Mischformen. Überall gibt es eine unmittelbare Beziehung zur Landschaft nach draußen: zumeist visuell, aber auch durch das Öffnen der geschoßhohen, gläsernen Schiebefenster, durch die man entweder auf Balkone oder (im Erdgeschoß) in den Park treten kann. Anfänglich waren überhaupt keine Fassaden für das ganze Gebäude geplant, sondern nur Luftgardinen,so wie sie bei Kaufhäusern manchmal gebräuchlich sind. Im Park und auch auf dem Dach gibt es nämlich zahlreiche Stellen mit Anschlüssen für Kabelfernsehen, Elektrizität, Telefon und Computernetzwerke, so daß im Sommer der Übergang zwischen draußen und drinnen Arbeiten nahtlos ist.

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