ARCH+ 142

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Erschienen in ARCH+ 142,
Seite(n) 13-15

ARCH+ 142

Kritik: Formale Manipulation — OMA’s Educatorium

Von Berkel, Ben van /  Bos, Caroline

Der Universitätskomplex von Utrecht basiert auf einem einfachen städtebaulichen Plan, wie er typisch für die 60er Jahre war. Jedes Gebäude hat ein eigenes Umfeld und ist von den Nachbargebäuden durch Grasstreifen, Bürgersteige, Straßen oder Radwege getrennt. Neu hinzugekommene Gebäude wurden in einer ebenso unspektakulären Weise ergänzt. Seit den 80er Jahren waren Architekten jedoch bestrebt, aus dem Schema auszubrechen und ihren Gebäuden ein eigenes Gesicht zu geben. Das Educatorium, das zwei Auditorien, drei Prüfungssäle und eine Mensa umfaßt, hat einen ausgesprochen öffentlichen Charakter ein Dreiviertelprofil. Die Nord- und Westfassaden sind von der Straße aus sichtbar. Als Verlängerung eines benachbarten langgestreckten Gebäudes überschlägt es sich am Ende in einer Faltung. Diese Umkehrung im ersten Obergeschoß wird auf der Fassade von Steinstreifen markiert, die die Geschoßdecke zeigen. Auf der Westfassade zeichnen sich ganz klar zwei hohe Geschosse ab, hinter denen die Auditorien liegen, während die Ostseite vier Geschosse hat ...
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