ARCH+ 173

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Erschienen in ARCH+ 173,
Seite(n) 72-75

ARCH+ 173

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Von Grubbauer, Eva /  Grubbauer, Pia /  Meuwissen, Joost /  Luce, Martin /  Weisser, Johannes

Nationalmuseum für Statistik Das Phänomen der Schrumpfung ist in seiner statistischen Messung generell eine Betrachtung höherer oder niedrigerer Dichten. Nachdem diese aber aufgrund grundsätzlich verschiedener Daten zusammengestellt werden – einer willkürlichen Bestimmung der Oberfläche, worüber sich eine Dichte nicht regelmäßig, sondern meistens eher völlig unregelmäßig verteilt – sind Dichten relativ.1 Während Leipzig schrumpft, wächst die Welt. Wobei eine Schrumpfung eine Konzentration an anderen Stellen oder ein Wachstum anderer Objekte im gleichen Messungsbereich bedeuten kann. Wenn jede zu messende Kategorie, wie die der Bauern oder Beamten, sich auf eigenständige Weise über ein gleiches Grundgebiet verteilt, bleibt aber die Beobachtung, daß dieses einmal bestimmte Grundgebiet grundsätzlich nicht für die verschiedenen zu messenden Kategorien gleich vorteilhaft sein kann. In diesem Sinne unterliegt die Dichte einer doppelten Relativität: Einmal in der genauen Bestimmung der Oberfläche an und für sich, zum zweiten in der Angemessenheit dieser bestimmten Oberfläche für die zu messenden Kategorien.

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