ARCH+ 141: Die Architektur des springenden Universums

Charles Jencks
Eine Polemik: Wie die Komplexitätstheorie Architektur und Kultur verändert

Die Moderne gründete sich auf eine Sicht des Universums, nach der dieses sich allmählich und deterministisch herausbildete. Im Gegensatz dazu zeichnen die neuen Komplexitätswissenschaften eine kreativere Welt, eine Welt mit vielen emergenten Wissenschaften wie zum Beispiel der Geometrie und der Chaostheorie, der nichtlinearen Dynamik und der Komplexitätstheorie selbst. Zusammengenommen stellen sie eine Einheit dar, die eher einem dynamischen Organismus gleicht als einer toten Maschine.

Künstler und Architekten müssen, wenn sie diese neue Welt mit ihrer Dynamik und unablässigen Fruchtbarkeit darstellen wollen, entweder neue Sprachen suchen oder bestehende Sprachen weiterentwickeln. Tatsächlich zeigen viele neuere Projekte, daß sich eine neue gemeinsame Sprache herausbildet, eine Ästhetik der Wellenbewegung, Windungen und Falten, eine Ästhetik überraschender, aufblühender Kristalle, gebrochener Flächen und spiralförmigen Wachstums, eine Sprache, die einem springenden Universum in seiner Entfaltung besser gerecht wird als die starren Architekturen der Vergangenheit.

 

Inhaltsverzeichnis

Zeitung

16

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Cities on the Move - Kunst und Architektur aus Asien

16-23

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Zeitung 141

17

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Termine

17

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Exposé

Thema

24-30

Einleitung: Das springende Universum

32-44

Einfachheit und Komplexität

46-85

In welcher Sprache sollen wir bauen?

88-102

Kosmogene Architektur

103-113

Nachwort: Architektur wird zur `land-form´

114-127

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Baufokus 141

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