ARCH+ 161: Miesverständnisse

ARCH+ 161
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Erschienen am 01.06.2002
Tags: Moderne, Heroische Moderne, Avantgarde, Reflexive Moderne, Architekturtheorie


Mies heute: Das ist ein Phänomen. Mies ist heute der Architekt, der von allen in Anspruch genommen wird. Er ist das Vorbild der unterschiedlichsten Richtungen, von Retroavantgarde bis Neomoderne.

Hans Kollhoff hielt Anfang März diesen Jahres einen Vortrag mit dem Titel "Mies im Profil". Er deutete dabei die Mies´sche Architektur als eine lineare Weiterentwicklung des Strebens des einstigen Stukkateur-Lehrlings. Aber auch Rem Koolhaas setzt sich lebenslang mit Mies auseinander. Das beginnt mit dem Biegen des Barcelona-Pavillons auf der Mailänder Triennale 1986 und führt bis zum Entwurf für das Commons-Gebäude am IIT in Chicago, in dem er, wie das Cover zeigt, Mies´ Gesicht zur Eingangssituation erklärt. Beide versuchen also, Mies im Sinne der Entwicklungen ihrer eigenen Architektur zu interpretieren und dadurch ihr Verhältnis zur Architekturgeschichte zu klären. Aber warum durch Mies?

Warum ist Mies heute unumstritten das Vorbild für die unterschiedlichsten Richtungen? Für Richtungen, die sich gegenseitig bekämpfen, sich in der Größe und Bedeutung von Mies jedoch einig sind ...?

 

Inhaltsverzeichnis

Zeitung

5-17

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Zeitung 161

Thema

18-21

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Editorial: Miesverständnisse

22-31

Tugendhat Frames

32-35

Ruffnamen

36-45

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Moderne ohne dritte Dimension

46-57

Absolut® Mies™, absolut modern

58-61

Mies montiert

62-74

Phantomschmerz Mies

75-77

1986

78-83

Miesverständnisse

84-87

Mies´preußische Gefangenschaft

88-91

Endspiel

Baufokus

92-99

Baufokus 161

Thema

Doppelseite

100

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Mies van der Rohe und die Philosophie um 1930

Doppelseite

101

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Wiedergeburt der Form im technischen Zeitalter

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