ARCH+ 49: Kultur - in die eigene Hand genommen

Alle Welt spricht und/oder schreibt über Kultur, über erste und zweite, über Hoch-, Volks-, Sub-, Alternativ-, Alltagskultur. Warum aber nimmt jetzt auch ARCH+, Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen, „Kultur“ gesondert zum Thema? Was uns interessierte und Anlass war zur Auseinandersetzung mit der Kulturdiskussion der letzten Jahre, war eine doppelte Akzentverschiebung, die uns viele Fragen aufgab.

1) Die Doppeldeutigkeit einer Transformation der aus der Studentenbewegung entwickelten Politikansätze in eine sozialkulturelle Neuorientierung: eine zunehmende Emanzipation kultureller Aktivitäten von Versuchen zur Instrumentalisierung für eine immer abstrakter werdende Politik. Statt nach der 'Verallgemeinerbarkeit von Interessen' und der 'richtigen' Organisationsform', wird immer öfter nach den subjektiven Bedingungen und dem (mikro-)politischen Potential des 'richtigen Lebens' gefragt, — bis hin zur Verweigerung jedes Anspruchs auf Verallgemeinerung und Organisation von Interessen, pardon: von „Wunsch" und „Begehren'.

2) Die Doppeldeutigkeit aber auch der wachsenden Bedeutung, welche auf der Suche nach sozialer und kultureller Identität wieder den engeren räumlichen Bezügen gesellschaftlichen Lebens zugewiesen wird, insbesondere dem Stadtquartier.
 

 

Inhaltsverzeichnis

Thema

2-3

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Editorial

Zeitung

4-5

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Erwiderung auf Selle, "Mittlere Intensität"

Thema

5-6

Neues Bundesbaugesetz verabschiedet

6-8

Preisverleihung an Kreuzberger Strategien - ein Spectaculum (ergötzlich und lehrreich zugleich)

8-9

Offener Brief zum Geschäft mit der Modernisierung der Arbeitersiedlungen

10-13

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...Nicht nur eine Frage von Kulturpolitik

14-16

Versuche, Kultur etwas kleiner zu schreiben

17-20

Das Münchener Modell der Kulturläden

21-25

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Neue Nutzung für den Fichtebunker

26-29

"Revierpark heißt die Idee, sie verändert die Wirklichkeit!"

30-33

Arch+ Interview mit Mitgliedern der Siedler-Interessengemeinschaft Bergarbeitersiedlung "Am Kanal" e.V. in Lünen

34-35

Das Heini-Wetting-Haus - Unser Volkshaus

36-42

Die politische Bedeutung der sozialen Bewegung - Zur Ortsbestimmung einer Kontroverse

Zeitung

43-47

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Replik auf die Kritiken in Arch+ 45

48-52

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"Kabelkultur"

53-54

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Suburbia electronica - z.B. The Woodlands

55-56

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Betrifft: Wettbewerb Witten-Vormholz

56

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Betrifft: Verkehrsberuhigung

SSS Siedle Dornbracht Euroboden
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