Reduce Reuse Recycle > Ostwall 7

Geschrieben am 08.12.2014
Kategorie(n): ARCH+ news, Reduce/Reuse/Recycle, Ausstellung

Ausstellung von 06. Dezember 2014 bis 01. Februar 2015, Do 11- 20 Uhr, Fr - So 11 - 18 Uhr, im ehemaligen Museum am Ostwall, Ostwall 7, 44135 Dortmund

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In ARCH+ 208 haben wir den deutschen Beitrag zur Architekturbiennale in Venedig 2012 ausführlich in einem Sonderfeature vorgestellt und während der Biennale-Eröffnung ARCH+ features 14 mit Muck Petzet, Konstantin Grcic und Erica Overmeer sowie Miroslav Šik durchgeführt. Das Thema, wie Architektur als Ressource verstanden werden kann, ist nach wie vor aktuell. Wir freuen uns, dass die Ausstellung nun nicht nur in neuer Form und mit teilweise neuen Fotos von Erica Overmeer erneut gezeigt wird. Auch der Ausstellungsort, das ehemalige Museum am Ostwall in Dortmund, das lange Zeit leerstand und vom Abriss bedroht war, trägt zur Verortung und Aktualisierung der Debatte bei.

Aus der Ausstellungsankündigung: "Der Deutsche Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig 2012: Reduce / Reuse / Recycle — Ressource Architektur war ein Experiment: Die "Abfallhierarchie" von Vermeidung, Weiterverwendung und Verwertung wurde auf den Umgang mit bestehender Architektur angewendet. Könnte es sein dass der geringstmögliche Eingriff der beste ist? Welche Strategien der Auf- und Umwertung bestehender Gebäude und Situationen können wir aus dieser Sicht heraus entwickeln? Diese Fragen sind heute so aktuell wie damals.

Die in Venedig gezeigten, beispielhaften Projekte von AFF Architekten / AMUNT Architekten Martenson und Nagel Theissen / Atelier Kempe Thill architects and planners / Brandlhuber + ERA, Emde, Schneider / Diener & Diener Architekten / Urs Füssler, Jörg Leeser / Heinle, Wischer und Partner / Hild und K Architekten / knerer und lang Architekten / LIN Finn Geipel + Guilia Andi Architects Urbanists / Meixner Schlüter Wendt Architekten / RobertneunTM / Schulz & Schulz Architekten und Staab Architekten werden 2014 im Museum am Ostwall nun mit einer neuen Rauminstallation verortet. Die Projekte werden mit großformatigen, teilweise neu für Dortmund entstandenen Fotografien von Erica Overmeer präsentiert.

Das ehemalige Museum am Ostwall ist Ort und gleichzeitig Objekt der Ausstellung: Das seit Jahren leerstehende Gebäude, dem zeitweise der Verkauf und Abriss drohte, verbirgt hinter seiner schlichten Nachkriegs-Fassade eine reiche Umbau-Historie. Der Wahrnehmungswandel vom abbruchgefährdeten Objekt zur historisch, architektonisch und sozial relevanten Ressource ist hier ganz aktuell zu besichtigen."

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