Verkauf von Wohnungen aus öffentlichem Besitz

Geschrieben am 15.07.2011
Kategorie(n): ARCH+ news, ARCH+ 203, Stadtentwicklung, Finanzkrise, Privatisierung, Wohnungsbau

In Baden-Württemberg sind Mieter unmittelbar von der Finanzkrise der Banken betroffen

Aufgrund von Milliardenverlusten wird die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), die im Zuge der Finanzkrise vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und den Sparkassen gestützt werden musste, ihren umfangreichen Immobilienbesitz verkaufen. Es handelt sich um rund 21.500 Wohnungen. Derzeit wird unter Beteiligung der Stadt Stuttgart ein Konsortium von Wohnungsbaugesellschaften gebildet, aber verkauft wird selbstverständlich an den Meistbietenden.

Zum Selbstverständnis der LBBW in Privatisierungsfragen findet sich auf deren Internetseite:

"Die LBBW Immobilien-Gruppe versteht sich zunehmend auch als Immobilien-Handelshaus. Kerngeschäft des Immobilienhandels ist der Erwerb sowie die Veräußerung von überwiegend wohnwirtschaftlich genutzten Immobilien. Dabei liegt unser Fokus auf dem Erwerb von nachhaltig bewirtschaftungsfähigen Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen sowie Wohn- und Geschäftshäusern im gesamten Bundesgebiet, die bei Bedarf modernisiert oder auch komplett saniert werden. Beim Verkauf von Wohneigentum an die Mieter steht für uns die sozialverträgliche Privatisierung an erster Stelle. Hierbei kann die LBBW Immobilien-Gruppe auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen."

Weitere Informationen über den Verkauf gibt es bei:

Handelsblatt online

Stuttgarter Zeitung online: Bericht über Verkauf

Stuttgarter Zeitung online: Bericht über neue Bieter

Stuttgarter Zeitung online: Kommentar zum Verkauf

 

Bildquelle: LBBW Immobilien GmbH Bildquelle: LBBW Immobilien GmbH

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