1989–2019: Politik des Raums im Neuen Berlin

Eine Ausstellung mit Beiträgen von Guerilla Architects / Philine Schneider / Shahrzad Rahmani (Videoproduktion: OFFscreen Modern Media), Katalin Gennburg / Sheila Seyfert-Menzel, Verena Hartbaum, Andrej Holm, Charlotte Malterre-Barthes (mit Studierenden der Technischen Universität Berlin), Daniel Poller, Schroeter & Berger, Florine Schüschke

Ein Projekt in Kooperation mit und veranstaltet bei
Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)

Chausseestraße 128/129
10115 Berlin

Eröffnung: Mittwoch, 11. September 2019, 18 Uhr
12. September – 13. Oktober 2019
Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr

 

KarteBerlin.jpg Florine Schüschke: Teil der Arbeit Kartografie der Privatisierung, 2019. Entstanden im Rahmen von 1989–2019: Politik des Raums im Neuen Berlin vom Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) in Kooperation mit ARCH+, 2019.

Das mit dem Mauerfall eingeläutete Ende der Blockkonfrontation zwischen Ost und West – eine Zäsur, die den Politikwissenschaftler Francis Fukuyama vom „Ende der Geschichte“ sprechen ließ – hatte in Berlin, wo die kapitalistische und die realsozialistische Weltordnung räumlich unmittelbar aufeinanderprallten, ganz besondere Auswirkungen für die Stadtentwicklung. Einerseits wurden neue politische und kulturelle Räume eröffnet, andererseits ebnete der Mauerfall einer Neoliberalisierung der Politik den Weg. Begründet wurde der politische Reformwille mit der Notwendigkeit, mit anderen Metropolen konkurrieren zu können.

Die neue Raumpolitik vollzog sich auf drei Ebenen: Tiefgreifende Verwaltungsreformen machten die flächendeckende Veräußerung kommunaler Liegenschaften möglich, die Langzeitfolgen setzen heute den Wohnungsmarkt und das sozialräumliche Gefüge der Stadt zunehmend unter Spannung. Auf der architektonischen Ebene bediente der Berlinische Neohistorismus das Bedürfnis nach nationaler Identität, doch die architektonische Rekonstruktionsdebatte der 1990er-Jahre funktionierte als ideologische Überblendung und verschleierte die genannten Transformationsprozesse.

Die Inszenierung Berlins als cultural hub im Gefolge der Berliner Bankenkrise ist Ausdruck einer neuen Stadtpolitik, die mittels einer gezielten Inwertsetzung von Sub- und Gegenkulturen den Mythos des kreativen Berlin zu überhöhen und die Stadt als einen globalen Sehnsuchtsort zu etablieren sucht. Die Ausstellung 1989–2019: Politik des Raums im Neuen Berlin skizziert die urbanistische und architektonische Entwicklung vom vermeintlichen „Ende der Geschichte“ her: Wie ist Berlin zu dem geworden, was es heute ist? Dabei geht es nicht um Vollständigkeit im Sinne einer linearen Geschichtsschreibung, sondern um die Darstellung teils widersprüchlicher Prozesse und Narrative, die sich bis heute im gebauten Berlin überlagern und verdichten. Das eine Berlin gibt es nicht, dafür viele Mythen und Imaginationen dessen, was Berlin sein soll. Die Ausstellung reflektiert die Perspektiven und Mythen der Geschichte, des Marktes und der Kreativität.
 

Ausstellung

Eigens für die Ausstellung realisierte Projekte machen unterschiedliche stadträumliche Politiken und ihre Folgen für das Berlin von heute anschaulich. Eine raumgreifende Kartografie der Privatisierung Berlins visualisiert erstmals umfassend den in den vergangenen Jahrzehnten erfolgten Verkauf von Liegenschaften der öffentlichen Hand. Mit dem Glossar der Privatisierung analysiert Andrej Holm Begriffe, die administrativen Instrumentarien und Vorgänge widerspiegeln, auf deren Grundlage der umfangreiche Verkauf landeseigener Immobilien vollzogen wurde. Charlotte Malterre-Barthes präsentiert mit Studierenden der Technischen Universität Berlin das Immobilienportfolio Real Estate of Emergency, das rund dreißig aktuelle Spekulationsobjekte untersucht und die dahinterstehenden Interessen offenlegt. Guerilla Architects untersuchen die Sprache des spekulativen Wohnungsmarktes, indem sie ein Glossar der Immobiliensprache filmisch umsetzen. Schroeter & Berger setzen sich mit dem Kreativitätsdispositiv der städtischen Marketingkampagne be Berlin auseinander und adaptieren deren Ästhetik mittels Collage, Montage und Détournement. Aufbauend auf einer Forschungsarbeit der Architekturtheoretikerin Verena Hartbaum, die Berlins historisierende Architekturen systematisch erschlossen hat, dokumentierte Daniel Poller die Vielzahl von Neubauten der letzten drei Jahrzehnte fotografisch, um anhand ihrer Gestaltungsprinzipien soziale Distinktions- und Ausschlussmechanismen aufzuzeigen. Poller imaginiert mit seiner Videoinstallation ein realexistierendes Berlin, das die Vergangenheit zur gesellschaftlichen Zielvorstellung erkoren hat.
 

Guerilla Architects ist ein internationales Kollektiv von Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Künstler*innen. Ausgehend von einer gemeinsamen Hausbesetzung 2012 in London konzentriert sich das Team seither auf ungenutzte und vergessene Ressourcen des Städtischen. Mit Sitz in Berlin, Kiel und Sofia zeigen sie durch unkonventionelle und subversive Methoden auf, wo in öffentlichen Räumen bestehende sozioökonomische Strukturen der Stadt infrage gestellt werden und bedroht sind.

Shahrzad Rahmani ist freie Bühnenbildnerin und Szenografin in Berlin. In ihrer Arbeit richtet sie den Fokus auf interdisziplinäre Räume und Installationen in theatralen, urbanen und performativen Kontexten. Geboren in Karlsruhe und aufgewachsen in Teheran, schloss Shahrzad 2010 ihr Studium der Architektur am KIT ab. Bereits während ihres Studiums als auch danach war sie an Ausstellungen beteiligt und arbeitete in Architekturbüros in Deutschland, Spanien und im Iran. Seit ihrem Master im Fachbereich Bühnenbild-Szenischer Raum an der TU Berlin arbeitet sie als freie Bühnenbildnerin, Ausstatterin und Szenografin an Theatern, bei Festivals und für Ausstellungen.

Philine Schneider arbeitet als Architektin in Berlin an der Schnittstelle von kuratorischer Arbeit, Kunst und Forschung in Städtebau und Architektur. 2011 war sie Mitbegründerin der Kooperation CollageLab, die sich mit transdisziplinärer Raumforschung beschäftigt. In diesem Rahmen entstanden Ausstellungen, Auslobungen, Workshops und andere Veranstaltungsformate. Neben ihrer Tätigkeit als Architektin arbeitete sie 2011–15 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bauhaus Dessau und 2015/16 am KIT im Bereich Internationaler Städtebau. Seit 2019 ist sie Partnerin bei rosa architekten, Berlin.

Katalin Gennburg ist Stadtforscherin und in der Partei Die Linke aktiv. Sie studierte Philosophie und Historische Urbanistik an der TU Berlin und schrieb ihre Abschlussarbeit zu Bodenprivatisierungen nach 1990 in Brandenburg und im Berliner Speckgürtel. Bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im September 2016 erhielt sie im Wahlkreis 1 in Treptow-Köpenick ein Direktmandat. In der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus ist sie Sprecherin für Stadtentwicklung, Tourismus und Smart City.

Sheila Seyfert-Menzel hat Kommunikationsdesign studiert und arbeitet als Grafikerin, Illustratorin, Autorin und Konzepterin in den Bereichen Brand Development, Corporate Design, Editorial und Webdesign für kulturelle und kommerzielle Projekte.

Verena Hartbaum ist Akademische Mitarbeiterin am Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen der Universität Stuttgart und promoviert an der TU München zum Verhältnis von Architektur und Konsens. Sie forscht u. a. zum Thema des retrospektiven Bauens in Berlin und publizierte dazu Retrospektiv Bauen in Berlin (2017) und Der Walter-Benjamin-Platz in der Heftserie Disko (2013, wiederveröffentlicht in ARCH+ 235, 2019). In der Schriftenreihe für Architektur und Kulturtheorie ist sie Mitherausgeberin von Bayern, München. 100 Jahre Freistaat – Eine Raumverfälschung (2019) und Germania, Venezia: Die deutschen Beiträge zur Architekturbiennale Venedig seit 1991 – Eine Oral History (2016). 2015 war sie an der Konzeption von ARCH+ 221: Tausendundeine Theorie beteiligt.

Andrej Holm ist als Soziologe mit dem Schwerpunkt Stadt- und Regionalsoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. In zahlreichen Publikationen setzt er sich mit urbanen Politiken im Neoliberalismus und den damit verbundenen Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen auseinander. Eine elementare Rolle spielt dabei die Bezugnahme auf städtische soziale Bewegungen. Neben seinen aktivistischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten war Holm 2016/2017 kurzzeitig Staatssekretär der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die er heute noch als Mitglied des Begleitkreises zum Stadtentwicklungsplan Wohnen berät.

Charlotte Malterre-Barthes ist Architektin und arbeitet im Urban Design sowie als Wissenschaftlerin. 2009 gründete sie das Stadtplanungsbüro OMNIBUS, 2014–15 war sie Leiterin des Master of Advanced Studies Urban Design am Fachbereich von Marc Angélil der ETH Zürich. An die TU Berlin ist sie 2018–19 als Gastprofessorin berufen. Sie hält einen PhD der ETH zu den Auswirkungen der Ernährungswirtschaftspolitik auf die gebaute Umwelt. Sie ist Ko-Autorin von Housing Cairo: The Informal Response (2016), Some Haunted Spaces in Singapore (2018) und Eileen Gray: A House under the Sun (2019). Sie ist Gründungsmitglied der Parity Group, einer Graswurzelorganisation, die sich der Steigerung der Gendergerechtigkeit im Feld der Architektur widmet. 2019 ist sie Ko-Kuratorin der 12. Internationalen Arhitekturbiennale in São Paulo.

Daniel Poller ist bildender Künstler und lebt in Berlin. Die Konstruktion von Geschichte sowie deren Auslöschung beziehungsweise Überschreibung durch Bilder ist ein zentrales Motiv seiner künstlerischen Praxis. Aktuell arbeitet er u. a. an einem Langzeitprojekt zur Transformation der Potsdamer Innenstadt. Zuletzt veröffentlichte er in ARCH+ 235 eine Arbeit mit dem Titel Frankfurter Kopien, welche einen kritischen Blick auf die Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt wirft.

Schroeter & Berger ist ein Gestaltungsbüro, das 2005 von Maximilian Sauerbier und Sebastian Helm an der Bauhaus-Universität in Weimar gegründet wurde. In ihre Entwürfe lassen sie die Stilmittel und Gestaltungsmaximen der Moderne, des Konstruktivismus und der russischen Avantgarde, der visuellen Poesie, der Neuen Sachlichkeit sowie der klaren Typografie der Schweiz einfließen. Neben Auftragsarbeiten realisieren sie konzeptuell, interdisziplinär und crossmedial visuelle und auditive Arbeiten, die sie als gesellschaftsbezogene Vorhaben verstehen. Ihre Arbeiten werden international auf Festivals, in Radio und Fernsehen, in Museen und Galerien präsentiert.

Florine Schüschke studierte Architektur an der Universität der Künste Berlin. Ihr Interesse gilt der Stadt und den sozialen und politischen Bedingungen, die eine profitferne Stadtentwicklung ermöglichen.
 

Diskursprogramm

Mythos des Marktes

Wie konnte es ausgerechnet in Berlin, der Stadt der unbegrenzten Freiräume, zu einem Anstieg von Mieten und zu einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum kommen? Nach dem Mauerfall schien durch die Zusammenführung von Ost- und Westteil der Stadt die Raumressource unerschöpflich, doch investorenfreundliche Stadtplanung, Bodenspekulation und massive Privatisierungswellen begünstigten eine Stadtpolitik des Ausverkaufs. Für die Gegenwart und Zukunft stellen sich die Fragen: Wie lässt sich die Wohnungsfrage bearbeiten? Wie kann das erneuerte Bewusstsein für die Sozialpflichtigkeit des Eigentums, wie es aktuell in Politik und Zivilgesellschaft diskutiert wird, manifest werden?
 
Mythos der Geschichte

Das Berlin der Post-Wende-Zeit bot Raum, war im Wandel begriffen und sollte, so die politische Vision, wieder zur Weltstadt werden. Diese Global-City-Ambitionen verbanden sich nicht selten mit einer Rhetorik des Nationalen, die Berlin als deutsches Aushängeschild in der Welt imaginierte. Diese Vorstellung mündete einerseits in einer flächendeckenden Überschreibung der DDR-Moderne, andererseits in einer vermeintlichen Berlinischen Architektur mit einer historisierenden und rekonstruierenden Bauweise. Mit der Fertigstellung von Großprojekten wie dem Humboldt Forum, dem Bau von Luxuswohnungen mit historisch anmutenden Fassaden oder der geplanten Rekonstruktion des Karstadt-Gebäudes am Hermannplatz bleibt die Debatte um revisionistische Tendenzen virulent.

Mythos der Kreativität

Berlin gilt heute als kreativ, smart und innovativ. Über die Umwege von Subkultur, Kunst und Kreativität ist die Stadt doch noch zur Global City geworden. Denn in Berlin weiß man sich als Hort der Künstler*innen, Kulturschaffenden und Start-Ups zu inszenieren. Diese Inszenierung Berlins als Innovations- und Kreativlabor ist dabei Teil einer „Kulturalisierung des Urbanen“ (Andreas Reckwitz), in der städtische Kreativität und Kultur gezielt mobilisiert und als Ressource verwertet werden. Wie so oft frisst die Revolution ihre Kinder: Der Mythos des kreativen Berlin führt seinerseits zu Verdrängung und Exklusion, zu Institutionalisierung und Kommodifizierung. Was ist dran an der Erzählung vom kreativen Berlin? Welche positiven und negativen urbanen Impulse hat die Szene entfaltet? Und wie können unabhängige kreative Räume erhalten und neu gebildet werden und zur Förderung einer Stadt für alle beitragen?
 

Selektive Blicke in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt sollen ausloten, wie das urbane Berlin heute zusammengesetzt ist. Politiker*innen, Architekt*innen, Stadttheoretiker*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen diskutieren die Politiken des Raums im Neuen Berlin: Was tun gegen geschichtsvergessene Bestrebungen? In welcher Verfassung sind urbane soziale Bewegungen derzeit, wie lässt sich ihr Verhältnis zu Parteipolitik emanzipatorisch fassen? Welche Zusammenschlüsse, Planungsansätze und Architekturen werden benötigt, um ein solidarisches Berlin der Offenheit zu gestalten?

Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen

Donnerstag, 19. September 2019, 19 Uhr
Mythos des Marktes I

Diskussion mit Daniela Brahm (Künstlerin, ExRotaprint, Berlin), Andrej Holm (Soziologe, Humboldt-Universität zu Berlin), Karin Lenhart-Roth (Politikwissenschaftlerin, Hochschule Hannover), Florine Schüschke (Stadtforscherin, Berlin), Steffen Zillich (Politiker, Berlin)

Donnerstag, 26. September 2019, 19 Uhr
Mythos der Geschichte

Diskussion mit Adrian von Buttlar (Kunsthistoriker, Technische Universität Berlin), Michael S. Falser (Kunsthistoriker, Universität Heidelberg), Verena Hartbaum (Architekturtheoretikerin, Universität Stuttgart), Daniel Poller (Künstler, Berlin)

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 19 Uhr
Mythos der Kreativität

Diskussion mit Florian Hertweck (Architekt, Universität Luxemburg), MetroZones – Zentrum für städtische Angelegenheiten (Berlin), Nina Scholz (Journalistin und Autorin, Berlin), Schroeter & Berger (Gestalter, Berlin)

Dienstag, 8. Oktober 2019, 20 Uhr
Die Inszenierung des Urbanen

Screening aus der Sammlung des n.b.k. Video-Forums, ausgewählt von Kristina Paustian (n.b.k. Video-Forum), mit einem Kommentar von Sophia Gräfe (Medien- und Kulturwissenschaftlerin, Leibniz-Zentrum für Literatur-und Kulturforschung, Berlin)
Filme von Denis Beaubois, in the event of Amnesia the city will recall… (1997); Arno Brandlhuber / Christopher Roth, Are You Happy? (2012); KP Brehmer, Walkings Nr. 1–6 (1969–1970); Niklas Goldbach, Habitat C3B (2008); Allan Kaprow, Sweet Wall (1970); Holly Zausner, The Beginning (2003)

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19 Uhr
Mythos des Marktes II

Diskussion mit Arno Brandlhuber (Architekt, Berlin), Katalin Gennburg (Politikerin, Berlin), Nike Kraft (Guerilla Architects, Berlin), Charlotte Malterre-Barthes (Architektin und Urban Designerin, Technische Universität Berlin / Eidgenössische Technische Hochschule Zürich), und Birgit Möhring (Geschäftsführerin Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin)

Durch die Teilnahme an den Veranstaltungen erklären Sie sich mit der möglichen Veröffentlichung von Bild- und/oder Filmmaterial einverstanden, auf dem Sie zu sehen sind.

Das Diskursprogramm wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
 

Öffentliche Redaktion

Im Zeitraum der Ausstellung verlagert ARCH+ ihre Redaktionsräume in den Neuen Berliner Kunstverein, um hier aufbauend auf Ausstellung und Diskursprogramm eine Ausgabe zu erarbeiten, die die diskursiven und politischen Veränderungen der jüngsten Zeit sowie das gegenwärtige Paradigma der Berliner Raumpolitik thematisieren soll. Wie bereits während der documenta 12 (2007) gestaltet ARCH+ einen Ausstellungsort zu einer öffentlichen Redaktion um und verbindet künstlerische Positionen mit kritischer Theorieproduktion.
 

Projektgruppe

Künstlerische Leitung: Marius Babias, Anh-Linh Ngo
Kuratorisches Team: Frederick Coulomb, Nora Dünser, Mirko Gatti, Dorothee Hahn, Christian Hiller, Max Kaldenhoff
Projektleitung: Max Kaldenhoff, Arkadij Koscheew
Projektkoordination: Krisztina Hunya, Christine Rüb
Ausstellungsarchitektur: ARCH+ in Zusammenarbeit mit Peter Grundmann
 

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