Get Real! Die Wirklichkeit der Architektur / Architectural Realities

ARCH+ 217

Wie bildet Architektur gesellschaftliche Kontexte und Konzepte ab? Oder schafft sie eine eigene Realität, die selbst neue Kontexte generiert? Die Installation im deutschen Pavillon, die zwei Extrempositionen der deutschen Repräsentationsarchitektur materiell miteinander verschneidet, dient uns hier als Ausgangspunkt für eine umfassendere Diskussion über die Wirkmacht der Architektur. Damit berühren wir eine aktuelle philosophische Debatte, die zugleich eine lange Tradition in der Architektur hat: die Debatte zum „Neuen Realismus“. Mehr

Beatriz Colomina: X-Ray Architecture

Modern architecture has usually been understood in terms of functional efficiency, new technologies of construction, and the machine aesthetic. In contrast, the hypothesis of this research is that the architecture of the early twentieth century was shaped by the dominant medical obsession of its time: tuberculosis. In this lecture, Beatriz Colomina explains that architectural discourse has, from its beginning, associated building and body, the body that it describes is the medical body—a body that is reconstructed by each new theory of health.

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Get Real! Die Wirklichkeit der Architektur / Architectural Realities

ARCH+ 217

To what extent does architecture illustrate or reproduce social contexts and concepts? Or is architecture a reality unto itself, one that creates its own contexts anew? This issue of ARCH+ seeks to answer these questions, and to determine the nature and extent of architecture's agency. The starting point for these investigations is the installation in the German Pavilion at this summer's Architecture Biennale in Venice—an installation that fuses two diametrically opposed moments in the history of representational German architecture. More

 

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Folgende Persönlichkeiten engagieren sich bisher als Ehrenmitglieder: Beatriz Colomina, Architekturtheoretikerin, Princeton University; Thomas Demand, Künstler; Jacques Herzog, Architekt, Herzog & de Meuron; Rem Koolhaas, Architekt, OMA; Konstantin Grcic, Industrial Designer, Konstantin Grcic Industrial Design. Seien Sie auch dabei! Jetzt Mitglied werden.

Die Klotz-Tapes. Das Making-of der Postmoderne / The Klotz Tapes: The Making of Postmodernism

ARCH+ 216

In dieser bilingualen Ausgabe veröffentlichen wir anlässlich des 30-jährigen Gründungsjubiläums des Deutschen Architekturmuseums erstmals die tagebuchartigen Tonbandaufzeichnungen, in denen der Kunsthistoriker Heinrich Klotz als Gründungsdirektor des DAM die ereignisreiche Anfangsphase der Institution festgehalten hat. Seine sehr persönliche Sicht auf die Geschehnisse und die pointierte Darstellung der Protagonisten der Zeit Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre ergeben ein spannendes Making-of der Postmoderne. Mehr

Die Klotz-Tapes. Das Making-of der Postmoderne / The Klotz Tapes: The Making of Postmodernism

ARCH+ 216

This entirely bilingual volume marks the first publication of the audio recordings kept by the German art historian Heinrich Klotz. These journal-like records chronicle the eventful years before and after the founding of the Deutsches Architekurmuseum in Frankfurt in 1984, where Klotz served as the first director, and which is celebrating its thirtieth anniversary this summer. Klotz’s trenchant, idiosyncratic depictions of the major events and figures of European and American architecture in the late 1970s and early 1980s make The Klotz Tapes a fascinating document of the postmodern movement. More 

Hardcore-Architektur 2 - Politik versus Form

ARCH+ 215

„Hardcore-Architektur“ ist eine direkte Antwort auf die Ausgabe „Think Global, Build Social!“, die sich aus einem spezifischen Blickwinkel mit den Folgen der Kritik an der Moderne auseinandersetzte, die spätestens seit den 1960er Jahren aufhörte, eine einheitliche Bewegung mit einem absoluten Wahrheitsanspruch zu sein. Die Architekten in dieser Ausgabe begreifen ihre Praxis als Gegenentwurf zum prozessualen und partizipativen Verständnis der Architektur. Nach der Dominanz soziologischer und technologischer Fragestellungen im Architekturdiskurs der letzten Jahrzehnte stellen sie wieder die intellektuelle Potenz der Form in den Vordergrund. Mehr

Hardcore-Architektur 1 - Das nicht gehaltene Versprechen

ARCH+ 214

Als Gegenentwurf zu jener Richtung der Gegenwartsarchitektur, die den Prozess und die Partizipation zum Inhalt der Architektur macht (vgl. „Think Global, Build Social!“), stellen wir in den beiden neuen Ausgaben eine Generation von Architekten vor, die nach der Dominanz soziologischer und technologischer Fragestellungen im Architekturdiskurs der letzten Jahrzehnte wieder die intellektuelle Potenz der Form in den Vordergrund stellt. Genauer gesagt setzen diese jungen Architekten auf das Potential der architektonischen Setzung und ihrer Wirkung im Kontext. Mehr

 

Out of Balance – Kritik der Gegenwart / Reader Information Design

ARCH+ 213

"Out of Balance – Kritik der Gegenwart" ist die Publikation zum gleichnamigen Wettbewerb, den ARCH+ zusammen mit der Stiftung Bauhaus Dessau 2012 ausgeschrieben hatte. ARCH+ Abonnenten erhalten die üppig ausgestattete Publikation mit 240 Seiten als ARCH+ 213 im Rahmen ihres Abonnements. In insgesamt 70 Beiträgen entsteht eine Skizze der Gegenwart in ihrer ökologisch/ökonomischen, sozialen und räumlichen Dimension. Es ist, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, eine Bilanz, die sich aus dem kritischen Blick der vielen Beteiligten ergibt – eine Bilanz junger Architekten und Designer, eine Bilanz der "Generation App". Mehr

Think Global, Build Social!

ARCH+ 211/212

ARCH+ 211/212 dient als bilingualer Katalog der von Andres Lepik für das DAM und das Az W kuratierten Ausstellung „Think Global - Build Social!“. Etwa 20 unterschiedliche Positionen und Konzepte, die ein neues Verständnis von der gesellschaftlichen Rolle von Architektur vermitteln, werden vorgestellt. Im Gegensatz zum sozialen Anspruch der Moderne, der von einem ungebrochenen Fortschrittsglauben und elitären Utopismus getragen wurde, sind es heute pragmatische Überlegungen, die dazu zwingen, sich der vorhandenen Ressourcen zu versichern: lokale Materialien, vernakuläre Konstruktionen und Bautypen und damit auch tradierte Formen der Raumproduktion und des Gebrauchs. Mehr

Laufen Manifesto

Too many people worldwide subsist in undeserving living conditions, and their ranks are growing by the day. As representatives of the professions collectively shaping the built environment, it is our responsibility to resist this intolerable situation. We are speaking out to define an alternative position. We must produce spaces that counter exploitation, control and alienation, whether in urban or rural landscapes. With all our expertise, creativity and power, we need to contribute more dynamically and consequentially to the global quest for equality.

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NZZ über "Think Global, Build Social!"

In der NZZ berichtet Corinne Elsesser über die Ausstellung "Think Global – Build Social!" Sie zitiert dabei Hubert Klumpner, der auf die Frage, was sozial bauen heißt, antwortet: "von den Menschen aus zu denken und deren Gewohnheiten zu respektieren". Die Autorin hebt die Ergänzung der Ausstellung durch das ARCH+ Heft hervor: "Die Ausstellung wird von einem attraktiven Sonderheft der Architekturzeitschrift "Arch+" begleitet, das zugleich als Katalog dient … Es bietet eine lesenswerte Ergänzung zur Ausstellung, indem es das Thema vertieft und erweitert."

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Julius Posener: Vorlesungen zur Geschichte der Neuen Architektur

ARCH+ 210

Die Vorlesungen zur Geschichte der Neuen Architektur von Julius Posener sind ein Klassiker der Architekturliteratur. Nun liegen sie in einer neu edierten Fassung vor. Poseners Architektur- und Stadtanalyse ist immer auch Gesellschaftsanalyse. In diesem Sinne hat Posener die Vorlesungen zur Geschichte der Neuen Architektur nicht nur retrospektiv, sondern auch prospektiv angelegt. Prospektiv, weil sie uns zeigen, dass wir uns vor dem Neuen nicht zu fürchten brauchen, wenn wir die Tiefenstrukturen der Geschichte verstehen.

Mehr dazu in ARCH+ 210

taz über die Posener-Vorlesungen

Am 30.4.2014 besprach Lennart Laberenz in der taz die Neuausgabe der Posener-Vorlesungen. Der Autor betont dabei die Aktualität des Blickwinkels, aus der Posener die Architekturgeschichte "in einer sozialhistorischen Diskussion … die bürgerliche Architektur als 'Neue Architektur' auffaltet: im Zusammenwirken politischer, kultureller und ökonomischer Phänomene nämlich, ausgehend von der Französischen, aber auch der industriellen Revolution; als Ausdruck von Kultur und deshalb auch nur durch sie zu verstehen."

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Tibes Stipendium 2015

Mit der Preissumme wird die Realisierung von Studienvorhaben im Bereich der Architektur, einschließlich der Vermittlung, Theorie und Geschichte der Architektur gefördert:
• Auslandsaufenthalte zur Recherche eines Themenschwerpunktes,
• Die Vervollständigung und der Abschluss einer Prüfungsarbeit durch Veröffentlichung, Ausstellung, Postproduktion und vergleichbare Aktivitäten,
• Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur, für die am Markt keine Vergütung erzielt werden kann.

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O. M. Ungers: Architekturlehre – Berliner Vorlesungen 1964–65
Delirious New York

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