Am Ende: Architektur / 50 Jahre ARCH+: Projekt und Utopie

ARCH+ 229

Die Ausgabe reflektiert nicht nur die Diskurse der letzten 50 Jahre aus heutiger Sicht, sondern zeigt auch am Beispiel aktueller Praktiken auf, welche Perspektiven die Architektur als gesellschaftliche Praxis haben kann. So wie die Geschichte hilft, die Gegenwart zu verstehen, bringt uns die Gegenwart dazu, die Geschichte neu zu lesen und zu rekonfigurieren. Schließlich liegt die Kraft des Neuen auch darin, zuvor verborgene Aspekte der Vergangenheit sichtbar zu machen. Die Ausgabe, publiziert in Kooperation mit dem Az W, ist Zeugnis unserer tiefen Überzeugung, dass Architektur ein politisches Medium ist.
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ARCH+ 229: Online Reader in English

In the End: Architecture. 50 years ARCH+: Project and Utopia, not only reflects on the past 50 years of architectural discourse from today’s perspective, but also explores how architecture can be a social practice using contemporary examples from the field. Just as history can help us understand the present, the present can help us reinterpret and reconfigure history. Ultimately, the strength of the new also lies in how it can reveal formerly hidden aspects of the past. The issue, published in collaboration with the Az W, is a testament to our deep conviction that architecture is a political medium.
Read the english version of the issue for free here 

 

 

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ARCH+ Sommerpakete: nur 36 Euro

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100 Stunden Brutalismus

27. – 30. Juli 2017 Marl/ Münster/ Wulfen

Stadtland – Der neue Rurbanismus

ARCH+ 228

Mit der fortschreitenden Urbanisierung werden die Gegensätze von Stadt und Land, Zentrum und Peripherie, Kultur und Natur zunehmend aufgelöst. Der hierarchische Blick von der Stadt auf das Land wird umgekehrt, die romantische Verklärung des ländlichen Raumes als Ort der Natürlichkeit und Ursprünglichkeit, als Opfer der Industrialisierung und Verstädterung in Frage gestellt: Das Land wird zu einem ambivalenten Akteur, in vielerlei Hinsicht zum Vorreiter. Dem Philosophen Armen Avanessian zufolge sind Städte heute nur mehr vom Land aus zu betrachten, und dieses Land sei genauso wenig „natürlich“ wie der Rest der Natur.  mehr

Die Klotz-Tapes. Das Making-of der Postmoderne / The Klotz Tapes: The Making of Postmodernism

ARCH+ 216

In dieser bilingualen Ausgabe veröffentlichen wir anlässlich des 30-jährigen Gründungsjubiläums des Deutschen Architekturmuseums erstmals die tagebuchartigen Tonbandaufzeichnungen, in denen der Kunsthistoriker Heinrich Klotz als Gründungsdirektor des DAM die ereignisreiche Anfangsphase der Institution festgehalten hat. Seine sehr persönliche Sicht auf die Geschehnisse und die pointierte Darstellung der Protagonisten der Zeit Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre ergeben ein spannendes Making-of der Postmoderne. Mehr

ARCH+ 216 (English version)

This entirely bilingual volume marks the first publication of the audio recordings kept by the German art historian Heinrich Klotz. These journal-like records chronicle the eventful years before and after the founding of the Deutsches Architekurmuseum in Frankfurt in 1984, where Klotz served as the first director, and which is celebrating its thirtieth anniversary this summer. Klotz’s trenchant, idiosyncratic depictions of the major events and figures of European and American architecture in the late 1970s and early 1980s make The Klotz Tapes a fascinating document of the postmodern movement. More 

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Assemble. Wie wir bauen

Ausstellung im Az W 1.6.–11.9.2017

Vietnam – Die Rückkehr des Klimas

ARCH+ 227

Die zweite Vietnam-Ausgabe konstatiert einen Paradigmenwechsel im Umgang mit den Herausforderungen des Klimas. Statt klimatische Probleme konventionell technisch zu bearbeiten, lösen die jungen vietnamesischen Architekten sie kreativ mit architektonischen Mitteln. Die beiden Hefte über Vietnam zeigen damit, dass neben dem sozialen Bauen das klimagerechte Entwerfen der Architektur den Weg zu einer neuen gesellschaftlichen Relevanz eröffnen kann. Sie mahnen zudem an, die Spannung zwischen regionaler und universaler Argumentation zu balancieren und die Fallstricke zu erkennen, die der Rückbezug auf echte oder vermeintliche Traditionen mit sich bringt. mehr

Something Fantastic: Do Things

Ausstellung im B'NK'R ab 22.6.17

Vietnam – Die stille Avantgarde

ARCH+ 226

Nach über 30 Jahren kehrte Anh-Linh Ngo für dieses Heft erstmals in sein Geburtsland zurück. Bei der Recherche entdeckte er junge vietnamesische Büros, die sich in einem globalen Bezugsrahmen bewegen, der mittels des Internets eher visuell als diskursiv funktioniert. Ihre Entwurfsansätze entstehen in der Auseinandersetzung mit aktuellen sozialen Problemen und lokalen kulturellen Praktiken. Sie sind in ihren Ergebnissen spezifisch, ohne ihre universalen Grundprinzipien zu verleugnen. Ihre Zeitgenossenschaft beziehen die präsentierten Projekte zum einen aus dem freien Umgang mit vorgefundenen Traditionen, zum anderen aus konkreten Alltagspraktiken. mehr

500 Kirchen 500 Ideen

IBA Ausstellung in Erfurt, 13.5.–19.11.2017

Frei Otto. Denken in Modellen

Ausstellung in Karlsruhe: 5.11.2016–12.3.2017

Delirious New York
Legislating Architecture – Gesetze gestalten!

ARCH+ 225

Gesetze haben eine materielle Form. In dieser Ausgabe arbeiten wir die immanente Bedeutung gesellschaftlicher Regelungssysteme in Bezug zur Architektur heraus: Wie werden durch Gesetze die gebaute Umwelt und die Architekturpraxis geprägt? Und wir rufen dazu auf, die Gestaltung von Regeln als integralen Bestandteil der architektonischen Praxis zu begreifen: Können wir eine selbstbewusste Architektur skizzieren, die den Status quo in Frage stellt, in dem sie als Katalysator für eine Neuaushandlung der Verhältnisse dient? 

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Projekt Bauhaus 1: Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?

ARCH+ 222

Mit Gestaltung Gesellschaft zu verändern gehört zu den zentralen Ideen, die mit dem Bauhaus verbunden sind. Doch inwiefern hat sich dieser Anspruch eingelöst, inwiefern ist er einlösbar? Und ist er heute, wo alles zum Design wird, noch wünschenswert? ARCH+ 222 unternimmt mit methodischen Fragen eine kritische Inventur der Ideen der Avantgarde und zeigt grundlegende aktuelle Modelle und Konzepte auf, die sich der Veränderung der Alltagswelt, des Diskursdesigns und der Selbstgestaltung widmen. Wesentliches Thema ist die Rolle von Gestaltern in der heutigen Gesellschaft.     mehr

taz über die Posener-Vorlesungen

Am 30.4.2014 besprach Lennart Laberenz in der taz die Neuausgabe der Posener-Vorlesungen. Der Autor betont dabei die Aktualität des Blickwinkels, aus der Posener die Architekturgeschichte "in einer sozialhistorischen Diskussion … die bürgerliche Architektur als 'Neue Architektur' auffaltet: im Zusammenwirken politischer, kultureller und ökonomischer Phänomene nämlich, ausgehend von der Französischen, aber auch der industriellen Revolution; als Ausdruck von Kultur und deshalb auch nur durch sie zu verstehen."

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Normcore: Die Radikalität des Normalen in Flandern

ARCH+ 220

Die hier vorgestellten flämischen Architekten setzen sich mit dem Alltäglichen auseinander und verwandeln die Normalität der belgischen Lebenswelt in eine architektonische Strategie. Bei dieser erfinderischen Übersetzung des Alltäglichen in Architektur wird das Normale als Statement, ja als Haltung radikalisiert und produktiv gewendet. Dieser Trend, den man auch in der Mode und im Design beobachten kann, sucht in einer auf Konsum und Äußerlichkeiten fixierten Welt durch das Beharren auf Normalität die Befreiung von den Zwängen des letzten Schreis, und damit vom Konsumzwang überhaupt. Dafür hat sich der Begriff normcore eingebürgert.

Release Architecture: Incidental Space von Christian Kerez

ARCH+ 224

Incidental Space, der Schweizer Beitrag auf der Architekturbiennale 2016, lotet aus, was Architektur heute zu erreichen vermag. ARCH+ 224 diskutiert diesen entstandenen „spekulativen Raum“ und den Zusammenhang von Objekt und Subjekt in einer Welt, in der die technischen und digitalen Möglichkeiten das Verhältnis von Abbildung und Realität erheblich beeinflussen. Wo findet die Autonomie hier ihren Platz? Wie können wir die Architektur „befreien“? Ohne in die Falle der digitalen Gläubigkeit zu tappen, die in reinen Formalismen endet, ebnet das Heft einem vertieften Verständnis von der neuen Verzahnung von materieller und digitaler Welt den Weg. mehr

UN-HABITAT III Konferenz in Quito

15.–20.10.2016: Ausstellung im Deutschen Pavillion

Planetary Urbanism: The Transformative Power of Cities

ARCH+ 223

Wir leben im Jahrhundert der Städte. Für nahezu alle menschlichen Gesellschaften werden urbane Räume die zentrale Organisationsform, wo nahezu alle Zukunftsfragen der Menschheit entschieden werden. Die unaufhaltsam voranschreitende Verstädterung der Welt wirft jedoch mehr Fragen auf, als es derzeit Antworten gibt. Heft 223 dokumentiert die Ergebnisse des 2015 ausgeschriebenen Wettbewerbs. Anhand der ausgewählten 50 Arbeiten werden im Medium des Information Design die Rahmenbedingungen aufgezeigt, die sich infolge des Urbanisierungsprozesses verändern. mehr

ARCH+ 223: Planetary Urbanism: The Transformative Power of Cities

We are living in the century of cities. Urban environments will become the main organisational form for almost all human societies, where almost all the future issues of humanity will be decided. The unstoppable progress of global urbanisation, however, raises more questions than we can currently answer. The publication documents the competition "Planetary Urbanism", which was launched in 2015. The selected 50 entries demonstrate, through the medium of information design, the conditions that change as a result of the urbanisation process. Order the bilingial issue here

ARCH+ 223: Planetary Urbanism: The Transformative Power of Cities
Tausendundeine Theorie

ARCH+ 221

Mit dieser Ausgabe, von Stephan Trüby von der TU München und seinem Team tumlar. konzipiert, liefern wir Werkzeuge für die analytische Durchdringung der Wirklichkeit. Angesichts der gesellschaftlichen Dynamik geht es heute nicht mehr um die Wahrheit einer Theorie, sei sie marxistisch, ökologisch oder parametrisch, noch um die Autonomie der Architektur, sondern um die möglichen Weltzugänge von 1001 Theorien – um eine politische Architektur zu schaffen, die die neuen Gesellschaftsformationen reflektiert und Raum für neue politische Subjekte schafft. 

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Besprechungen der Klaus Heinrich-Ausgabe

Die Klaus Heinrich-Ausgabe mit den Dahlemer Vorlesungen über Karl Friedrich Schinkel und Albert Speer stoßen auf großes Interesse. So nennt Niklas Maak sie in der FAZ bahnbrechend, Jens Bisky lobt in der SZ die "beglückende Art" der Aufbereitung und Bernhard... [mehr]
Klaus Heinrich: Dahlemer Vorlesungen – Karl Friedrich Schinkel / Albert Speer

ARCH+ 219

ARCH+: Welche Rolle hat Architektur heute?
Klaus Heinrich: Eine ganz simple: Sie hat uns wieder auf die Widerständigkeit von Raum und Zeit zu stoßen – gerade zu. Eine Architektur, die uns das nicht gestattet, sondern versucht, das Räumliche gleichgültig zu machen und das Zeitliche in einen einzigen Zustand zu verwandeln, verdient nicht den Namen ‚Architektur‘. Denn Architektur ist ohne eine Utopie der Verleiblichung, die sich gegen Selbstzerstörung wendet, gar nicht denkbar. Das, würde ich denken, ist eigentlich der Witz und die Aufgabe der Architektur von heute. mehr

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Folgende Persönlichkeiten engagieren sich bisher als Ehrenmitglieder: Beatriz Colomina, Architekturtheoretikerin, Princeton University; Thomas Demand, Künstler; Jacques Herzog, Architekt, Herzog & de Meuron; Rem Koolhaas, Architekt, OMA; Konstantin Grcic, Industrial Designer, Konstantin Grcic Industrial Design. Seien Sie auch dabei! Jetzt Mitglied werden.

Hardcore-Architektur 1 - Das nicht gehaltene Versprechen

ARCH+ 214

Als Gegenentwurf zu jener Richtung der Gegenwartsarchitektur, die den Prozess und die Partizipation zum Inhalt der Architektur macht (vgl. „Think Global, Build Social!“), stellen wir in den beiden neuen Ausgaben eine Generation von Architekten vor, die nach der Dominanz soziologischer und technologischer Fragestellungen im Architekturdiskurs der letzten Jahrzehnte wieder die intellektuelle Potenz der Form in den Vordergrund stellt. Genauer gesagt setzen diese jungen Architekten auf das Potential der architektonischen Setzung und ihrer Wirkung im Kontext. Mehr

 

Hardcore-Architektur 2 - Politik versus Form

ARCH+ 215

„Hardcore-Architektur“ ist eine direkte Antwort auf die Ausgabe „Think Global, Build Social!“, die sich aus einem spezifischen Blickwinkel mit den Folgen der Kritik an der Moderne auseinandersetzte, die spätestens seit den 1960er Jahren aufhörte, eine einheitliche Bewegung mit einem absoluten Wahrheitsanspruch zu sein. Die Architekten in dieser Ausgabe begreifen ihre Praxis als Gegenentwurf zum prozessualen und partizipativen Verständnis der Architektur. Nach der Dominanz soziologischer und technologischer Fragestellungen im Architekturdiskurs der letzten Jahrzehnte stellen sie wieder die intellektuelle Potenz der Form in den Vordergrund. Mehr

Laufen Manifesto

Too many people worldwide subsist in undeserving living conditions, and their ranks are growing by the day. As representatives of the professions collectively shaping the built environment, it is our responsibility to resist this intolerable situation. We are speaking out to define an alternative position. We must produce spaces that counter exploitation, control and alienation, whether in urban or rural landscapes. With all our expertise, creativity and power, we need to contribute more dynamically and consequentially to the global quest for equality.

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O. M. Ungers: Architekturlehre – Berliner Vorlesungen 1964–65

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