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Post-Oil City
Fotos der ARCH+Ausstellung auf Flickr

Akademie der bildenden Künste Wien
Roland Rainer Stiftungsprofessur für Architekturentwurf und Forschung
Bewerbungsfrist: 18.03.2010

Zurich University of the Arts (ZHdK):
Civic City Conference 1
Design for the Post-Neoliberal City
March 12th - 13th, 2010

aut.raumproduktion
Ausstellungseröffnung mit Vortrag von
Manuel Herz: Flüchtlingslager - Idealstädte in Staub und Schmutz
Do 18.02.2010, 19.00 Uhr


"Kann eine Ausstellung zu einem besseren Zeitpunkt kommen?"
Breites Presseecho auf die ARCH+Ausstellung in der ifa-Galerie in Stuttgart. Mehr

Falls Sie es nicht nach Suttgart schaffen, können Sie auf Flickr unseren Fotostream zur Ausstellung verfolgen oder sich bereits den Termin für Berlin vormerken:

28.1.-20.3.2010
ifa-Galerie Stuttgart
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart

22.4.-18.7.2010
ifa-Galerie Berlin
Linienstraße 139/140
10115 Berlin


AKB
STELLENAUSSCHREIBUNG

ROLAND RAINER STIFTUNGSPROFESSUR
FÜR ARCHITEKTURENTWURF UND FORSCHUNG


Bewerbungsfrist: 18.03.2010

PDF-Download der Ausschreibung

An der Akademie der Bildenden Künste Wien wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien die Roland Rainer Stiftungsprofessur für Architekturentwurf und Forschung
am Institut für Kunst und Architektur (IKA) ausgeschrieben. Diese Professur gem. § 99 Universitätsgesetz 2002 wird ab Wintersemester 2010/2011 für einen Zeitraum von 1 Jahr vergeben.

Die Roland Rainer Stiftungsprofessur, die vorerst für einen Zeitraum von 3 Jahren aus Mitteln der Stadt Wien finanziert ist, zielt darauf ab, Roland Rainers Architekturauffassung in die Studienrichtungen der Akademie einzubinden, seine Lehre, sein Wirken und sein Verständnis von Verantwortung in der Architektur als Basis für eine Ausbildung zu nehmen, die über den gestalterischen Bereich hinaus soziale, gesellschaftspolitische und ökologische Umstände berücksichtigt, und diese weiterzuentwickeln. Die Stiftungsprofessur soll den bestehenden Dialog zwischen dem IKA und Stadtplanungsabteilungen der Stadt Wien fortsetzen und den Diskurs Roland Rainers in internationalen Planungs- und Forschungskreisen im Bereich Urbanismus etablieren.

Die mit der Stiftungsprofessur verbundene Lehre und Forschung soll sich folgenden Schwerpunkten widmen:

•Die Analyse und Definition der Bedürfnisse und Prinzipien lebensgerechter Wohnverhältnisse – unter Einbeziehung der Erforschung anonymer Architektur und der komplexen Architekturauffassung von Roland Rainer.
•Die Formulierung visionärer Städtebauprojekte, die gesellschaftliche Fragestellungen und Lösungsansätze entwickeln und Architektur und Städtebau in einen breiteren politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kontext setzen.
•Rainers gebautes und geschriebenes Werk soll in seinem zeitlichen Kontext, seiner Bedeutung und Konsequenz für den aktuellen Diskurs und in Hinblick auf sein Entwicklungspotenzial reflektiert werden.

Gewünschte Qualifikationen:
Die BewerberInnen sollen mit dem Werk Roland Rainers vertraut sein. Des Weiteren soll Lehr- und Forschungstätigkeit in den Wissensgebieten GEOGRAFIE LANDSCHAFTEN UND STÄDTE sowie ÖKOLOGIE NACHHALTIGKEIT UND KULTURELLES ERBE nachgewiesen werden.

▪Qualifikation als Architekt/in oder Stadtplaner/in oder eine der Verwendung entsprechende gleichwertige in- oder ausländische Qualifikation;
▪Nachweis einer international anerkannten hochqualifizierten Entwurfs- und/oder Baupraxis;
▪Nachweis wissenschaftlicher Leistungen und Lehrerfahrung im Bereich der o.g. Wissensgebiete;
▪Führungskompetenz und die Bereitschaft zur Mitarbeit in den Universitätsgremien werden vorausgesetzt.
▪Sprachkenntnisse: Deutsch und Englisch

Zur Lehrverpflichtung gehören Lehrveranstaltungen im Ausmaß von mindestens 12 Unterrichtsstunden pro Woche im Rahmen der geltenden Studienpläne des IKA.

Schriftlichen Bewerbungen sind ein ausführlicher Lebenslauf, Referenzprojekte sowie ein themenspezifisches Forschungsvorhaben beizufügen.

InteressentInnen senden ihre Bewerbung unter Angabe der Kennzahl 05/2010 bis 18.03.2010 (Datum des Poststempels) an die angegebene Kontaktadresse:

Akademie der bildenden Künste Wien, Personalabteilung
Schillerplatz 3, 1010 Wien
Tel.: 01 588 16 - 1601
Fax: 01 588 16 - 1699
e-mail: recruiting@akbild.ac.at
www.akbild.ac.at


Die Akademie der bildenden Künste Wien strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im künstlerischen und wissenschaftlichen Personal und in Leitungspositionen an und ersucht nachdrücklich um Bewerbungen von qualifizierten Frauen, die bei gleicher Qualifikation bevorzugt aufgenommen werden. Gleichfalls verpflichtet sich die Akademie der bildenden Künste Wien zu antidiskriminierenden Maßnahmen in der Personalpolitik. Die BewerberInnen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.

CIVIC CITY CONFERENCE 1

From Post-Oil to Post-Neoliberal City

After having launched our issue and exhibition on the "Post-Oil City" ARCH+ is happy to be media partner of the Civic City Conference 1 and to support its investigation into the "Design for the Post-Neoliberal City":

with:
Bavo (Rotterdam/Brussels), Elisabeth Blum (Zürich), Tom Holert (Vienna/Berlin), Bernd Kniess (Cologne/Hamburg), Margit Mayer (Berlin), Erik Swyngedouw (Manchester), Nik Theodore (Chicago)
 
Visual stamements by Laurenz Brunner (Amsterdam/Zurich), Zak Kyes (London), Urs Lehni (Zurich), Metahaven (Amsterdam/Brussels)
 
"How does the neoliberal city look like? How is it changing in the present systemic crisis? How to design an alternative city?
 
Cities have become the key arenas of a primarily market-driven globalization process. They are widely regarded as something “non-plannable”, which can be observed but only barely influenced, let alone designed. Following this perspective social conflict and protest are replaced with techniques that promote unanimity and consensus. Particularly in the urban context, this leads to a post-political situation, in which spaces of democratic engagement are swallowed up.
 
“Design for the Post-Neoliberal City” invites international researchers and practitioners from a range of disciplines to critically investigate the neoliberal city’s production of urban spaces and its impact on everyday life. Particular attention will be paid to the question as to how the current global economic crisis serves to accelerate or modify these tendencies. In conclusion, discussion will turn to how the crisis of neoliberal ideology may simultaneously be an opportunity to imagine urban concepts which exceed the primacy of the economic manoeuvres.
 
From being strategic places for the implementation of neoliberal policy, cities may possibly become a new political arena for experiments in democracy – and would insofar require a new design. But designers continue to hold back with criticism and proposals. Yet the time has come, to redefine the role of design in a social city – and to take action. “Design for the Post-Neoliberal City” will posit the basic principles and points of departure of a search for an alternative urban design practice, beyond the practices and ideology of crisis-ridden, late-capitalist urbanism. For it is precisely in the field of design, which has hitherto taken only a cautious approach to urban issues, that one finds unexplored potential for an intentional (re-)design of space.
 
A new design for the city is urgently needed: for, by its very nature, a city cannot be anything but designed. It is socially produced."

The conference language will be English.

Civic City Conference 1
Design for the Post-Neoliberal City
March 12th & 13th 2010
Zurich University of the Arts (ZHdK)
Auditorium Museum für Gestaltung
Ausstellungsstrasse 60, CH-8031 Zürich

A conference by:
Design2context
Institute for Designresearch
Zurich University of the Arts (ZHdK)
Hafnerstrasse 39, CH-8031 Zürich 5
www.design2context.ch
civic-city.zhdk.ch

aut.raumproduktion.verstetigen
Ausstellungseröffnung mit Vortrag

Do 18.02.2010, 19.00 Uhr
aut. architektur und tirol
im adambräu. lois welzenbacher platz 1
6020 innsbruck

Manuel Herz: Flüchtlingslager - Idealstädte in Staub und Schmutz
In diesem Jahr widmet sich das aut mit einer Ausstellungsserie dem Thema der Raumproduktion. Die Ausstellung "Manuel Herz: Flüchtlingslager - Idealstädte in Staub und Schmutz" ist Teil der Serie, die sämtliche Räume des aut bespielen wird. Im Rahmen der Eröffnung findet ein Vortrag von Manuel Herz statt: "Flüchtlingslager sind die direkteste Umsetzung von Politik in Raum. Wer trägt die Verantwortung?"

"Flüchtlingslager sind für den Architekten Manuel Herz die vermutlich direkteste Umsetzung von Politik in Raum. Ausgehend von konkreten Situationen in West- und Zentralafrika setzt er sich mit den Auswirkungen einer bedenklichen Planungsstrategie auseinander. Herz hinterfragt dabei die Rolle des Architekten und Planers in einem Kontext von humanitärer Hilfe in Reaktion auf kriegerische Auseinandersetzungen. So werden beispielsweise die derzeit rund tausend, weltweit existierenden Flüchtlingslager in den meisten Fällen nach ein und demselben Modell der UNHCR gebaut.

Beginnend beim Zelt als zentralem Element in der Ordnungsstruktur und Systematik werden die Lager hierarchisch in Cluster, Blöcken und Sektoren organisiert, durch Wege unterteilt und durch Straßen erschlossen. Dieser auf rein technischer Ebene abgehandelte Planungsansatz ignoriert die sozialen, politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen. Lokale Gegebenheiten und soziale Auswirkungen werden negiert, etwa wenn für Lager im Süden des Tschad bewaldete Flächen mitten in Naturschutzgebieten als Standort zugewiesen werden oder gigantische „Suburbias“ ohne jede städtische Struktur entstehen. Welche Auswirkungen haben Planungsstrategien, wenn sich ursprünglich temporär geplante Flüchtlingslager nach 35 Jahren zu den größten urbanen Siedlungen der gesamten Sahara entwickeln? In wie weit eignen sich gerade die technischen Planungsmodelle für eine politische Instrumentalisierung?"

www.aut.cc


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