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INTERVIEW MINI-MARATHON DEUTSCHLAND ARCH+ mit Rem Koolhaas und Hans Ulrich Obrist als Beitrag für documenta 12 magazines Sonntag, 05. August 2007, 13 – 23 Uhr Arch+Projektraum im Kulturbahnhof, (Südflügel), Bahnhofsplatz 1, 34117 Kassel English information here. Der Interview Mini Marathon ist eine öffentliche Gesprächs-Reihe mit Protagonisten der kulturellen Landschaft Deutschlands: Thomas Bayrle (*1937, Künstler, Frankfurt/Main) Gottfried Böhm (*1920, Architekt, Köln) Hannes Böhringer (*1948, Philosoph, Berlin/Braunschweig) Arno Brandlhuber (*1964, Architekt, Berlin) Martin Burckhardt (*1957, Autor/Kulturtheoretiker, Berlin) Harun Farocki (*1944, Filmemacher, Berlin) Jeremy Gaines (*1958, Publizist, Frankfurt/a.M.) Manfred Grohmann (*1953, Bauingenieur, Frankfurt/a.M.) Dieter Hoffmann-Axthelm (*1940, Autor, Berlin) Sejla Kameric (*1976, Künstlerin, Sarajevo/Berlin) Eva Meyer-Keller (*1972, Performance Künstlerin, Berlin) Annette Kelm (*1975, Künstlerin, Berlin) Friedrich Kittler (*1943, Medientheoretiker, Berlin) Alexander Kluge (*1932, Filmemacher/Theoretiker, München) Antje Majewski (*1968, Künstlerin, Berlin) Jürgen Mayer H. (*1965, Architekt, Berlin) Isabel Mundry (*1963, Komponistin, Zürich) Ingo Niermann (*1969, Autor, Berlin) Marie-Luise Scherer (*1938, Journalistin/Schriftstellerin, Damnatz) Karl Schloegel (*1948, Historiker, Berlin/Frankfurt Oder) Eckhard Schulze-Fielitz (*1929, Architekt, Essen/Bregenz) Thomas Schütte (*1954, Bildhauer, Düsseldorf) Hito Steyerl (*1966, Filmemacherin, Berlin) Günter Zamp Kelp (*1941, Architekt, Berlin) Gegenwärtig scheint die internationale Architekturdebatte von einer eigenartigen Unsicherheit gekennzeichnet. Alle formalen Richtungen der letzten Jahre haben sich durchgesetzt und damit zugleich erübrigt. Vor diesem Hintergrund gewinnen gesellschaftspolitische Fragen eine neue Bedeutung. Der Interview Mini-Marathon Deutschland möchte daher in einem „live-research“ einen fremden Blick von außen auf die kulturelle Landschaft Deutschlands seit 1945 wagen, um offen und über die Disziplingrenzen hinweg über die Zukunft der Stadt zu sprechen. In dieser Hinsicht soll der Interview Mini-Marathon Deutschland die Funktion einer urbanen „content machine“ erfüllen, deren unkontrollierbare Dichte Zufallsentdeckungen möglich macht. Rem Koolhaas und Hans Ulrich Obrist haben das Format „Interview Marathon“, nach Obrists Festival Theater der Welt Marathon 2005 in Stuttgart, 2006 im Londoner Serpentine Gallery Pavillon etabliert und seitdem an anderen Orten weiterentwickelt. Der öffentliche Interview-Marathon stellt nicht nur eine anregende Erfahrung für die Gesprächspartner und für das Publikum dar. Sie dokumentieren in ihrer Dichte auch die kulturellen Kräfte, die die Orte, an denen die Gespräche jeweils stattfinden, derzeit prägen. Die Gespräche führen Rem Koolhaas (Architekt und Gründer des Büros Office for Metropolitan Architecture) und Hans Ulrich Obrist (Co-Director of Exhibitions and Director of International Projects, Serpentine Gallery) Mit einer Einführung von Shumon Basar über das Konzept des Serpentine Gallery Pavillons. Die Beauftragung international bekannter Architekten und Persönlichkeiten zur Realisierung temporärer Strukturen ist ein fortlaufendes Programm, das Julia Peyton-Jones, Direktorin der Serpentine Gallery, 2000 initiiert hat. Das Konzept präsentiert die Arbeit eines international tätigen Entwurfsteams, das zur Zeit der Beauftragung durch die Serpentine Gallery noch kein Gebäude in Großbritannien fertiggestellt hat. Der Serpentine Pavillon 2006 wurde von Rem Koolhaas in Zusammenarbeit mit Cecil Balmond (mit Arup) entworfen. 2007 sind Olafur Eliasson und Kjetil Thorsen eingeladen. Der Mini-Marathon ist dem Andenken an Marie Zimmermann gewidmet. Eine Koproduktion von ARCH+ / Allianz Kulturstiftung / Stadt Kassel im Dialog mit Serpentine Gallery. Ermöglicht durch Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung / Carpet Concept Mit freundlicher Unterstützung von Ingenhoven Architekten / FSB / Sedus Gesika / Wüstenrot Stiftung / Zollverein School of Management and Design Essen Medienproduktion OFFscreen Medienproduktion documenta 12 magazines  Visualisierung des Zeitschriften-Netzwerks der documenta 12 magazines. Grafik: D12 Das Zeitschriftenprojekt der documenta 12 Vom 16.06. - 23.09.2007 findet in Kassel die documenta 12 statt. Eines der zentralen Vorhaben dieses wichtigen Forums der zeitgenössischen Kunst ist das Zeitschriftenprojekt der documenta 12. Dessen Ziel ist es, ein weltweites Netzwerk von ca. 90 relevanten Zeitschriften aus unterschiedlichen Bereichen zu etablieren, um im Vorfeld der Ausstellung den gegenwärtigen ästhetischen Diskurs zu kartieren und die Themen und Thesen der documenta 12 dezentral zu diskutieren und zu reflektieren. Das Projekt orientiert sich dabei an den drei Leitmotiven der documenta 12: Ist die Moderne unsere Antike? Was ist das bloße Leben? Was tun? Die autonom geführten Diskurse dieser Meta-Redaktion, deren Arbeitswerkzeug ein kollektiv genutztes CMS Redaktionssystem sein wird, werden von der Zeitschrift der documenta 12 zusammengefasst und publiziert. In diesem Forum sieht Roger M. Buergel, künstlerischer Leiter der documenta 12 “nicht nur ein Medium der Vermittlung, sondern eine Organisationsform, die der Ausstellung im Vorfeld den Boden bereitet.” Aus dem Dialog der Redaktionen mit der documenta 12 wächst auch ein Teil der Ausstellung in Kassel. Geleitet wird das Projekt vom Wiener Kunstpublizist Georg Schöllhammer. Teilnehmende Zeitschriften. Download höhere Auflösung 436 kB (Grafik: D12) Arch+, einzige deutsche Architekturzeitschrift in dem Projekt, greift die Fragestellungen der documenta 12 mit ihrem spezifischen Wissen auf. Unser Anliegen dabei ist, das Verhältnis von Theorie und Praxis im Allgemeinen zu befragen sowie andere Zugangsweisen der theoretischen und ästhetischen Bildung und Vermittlung von Architektur und Stadt im Speziellen zu erarbeiten. » www.documenta12.de/magazine.html |
 Pressereaktionen: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche Zeitung, Berliner Zeitung.
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