ARCH+ 57/58

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Erschienen in ARCH+ 57/58,
Seite(n) 12-16

ARCH+ 57/58

Lore Ditzen im Gespräch mit Oswald M. Ungers

Von Ungers, Oswald Mathias /  Ditzen, Lore

Sie haben ja in der Tat auch einiges gebaut, besonders in der Kölner Gegend; es ist eine Menge veröffentlicht worden von Entwürfen, die Sie gemacht haben, von Beiträgen zu Wettbewerben, aber so viel, wie Sie bekannt sind, haben Sie eben doch nicht gebaut. Sie sind aber in den letzten Jahren so etwas geworden wie ein Stein des Anstoßes, jedenfalls ist Ihre Arbeit viel diskutiert worden. In einer Ihnen gewidmeten Ausgabe einer deutschen Architekturzeitschrift gibt es einen Titel unter der Überschrift „Der Fall Ungers". Man kann vielleicht sagen, Sie sind selber das, was Sie von der Architektur fordern, nämlich so etwas wie eine Provokation. Woran mag das wohl liegen? Ich zähle mal ein paar Vermutungen auf: vielleicht, weil Sie so etwas wie ein Wanderer zwischen zwei Welten sind - d.h. Sie haben ja seit Jahren einen Lehrstuhl in den Vereinigten Staaten und stellen in der internationalen Szene auch in Ihrer Arbeit und in Ihrer Person die Funktion eines Vermittlers dar...

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