ARCH+ 7

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Erschienen in ARCH+ 7,
Seite(n) 65-66

ARCH+ 7

Der Ort der generativen Grafik innerhalb der Informationsästhetik

Von Nees, Georg

Eine Einführung in den Gegenstand der generativen Graphik kann nicht besser begonnen werden als mit der Definition der generativen Ästhetik, wie sie Max Bense im rot-Bändchen 19 (1) folgendermaßen formuliert: "Unter generativer Ästhetik ist die Zusammenfassung aller Operationen, Regeln und Theoreme zu verstehen, durch deren Anwendung auf eine Menge materialer Elemente, die als Zeichen fungieren können, in dieser ästhetische Zustände (Verteilungen bzw. Gestaltungen) bewußt und methodisch erzeugbar sind". Betrachtet man die generative Ästhetik als ein Teilgebiet der Informationsästhetik, die sich in jeder notwendigen Weise mit dem ästhetischen Aspekt von Information, d . h . von Zeichensystemen beschäftigt, so ist das spezielle Ziel der generativen Ästhetik das Studium der operativen Herstellung von Zeichensystemen (über einem Arsenal von Zeichen), die als ästhetische perzipierbar sind. Anders ausgedrückt: Generative Ästhetik widmet sich der regularisierten Genese und der wissenschaftlichen Reflexion auf solche Genese von ästhetischer Information. Dadurch, daß ihr Gegenstand besondere ästhetische Information, nämlich graphische Information ist, sondert sich nun die generative Graphik aus der allgemeinen generativen Ästhetik aus. ...

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