ARCH+ 230

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Erschienen in ARCH+ 230,
Seite(n) 12-13

ARCH+ 230

RECHT AUF WELT

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Aufbauend auf den Errungenschaften der Aufklärung formulieren die sozialen Bewegungen am Ende des 19. Jahrhunderts ein ‚Recht auf Wohnen‘, welches in der klassischen Moderne mit der Wohnung für das Existenzminimum durchgesetzt werden soll. Ende der 1960er-Jahre fordert Henri Lefebvre das ‚Recht auf Stadt‘ ein, das die Sicherung der Grundbedürfnisse um die Idee der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe erweitert. Heute ist es erforderlich, erneut ein Grundrecht zu formulieren: das ‚Recht auf Welt‘. Im Zeitalter von Globalisierung, Migration und menschengemachtem Klimawandel bedarf es einer Grundidee für den globalen Maßstab.

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